„Pfoten-Papst“ Martin Rütter in der Arena

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Martin Rütter ist der Hunde- und Menschenversteher. Seine Erfahrungen gibt er in Düren weiter. Foto: imago/star-media

Düren. In seinem neuen Live-Programm „Der tut nix!“ beschreitet der „Pfoten-Papst“ Martin Rütter unbeirrt den Weg der Aufklärung. Er lüftet das Geheimnis der Kastration, die viel mehr als nur heiße Luft produziert. Er entlarvt die Schwanzwedler als territorial-aggressive Weicheier.

Und er taucht ein in die Psyche von Zwei- und Vierbeinern. Das alles tiefgründig informativ, fachlich fundiert, aber wie immer auch zum Bellen komisch. Am Dienstag, 14. Mai, ist Rütter ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) in der Arena Kreis Düren zu Gast.

Geistige Überlegenheit

„Der tut nix!“, er markiert nur das Revier – und zwar für Hund und Mensch - diese Erfahrungen müssen Hundbesitzer erst einmal machen. Die wenigsten Hundehalter wussten es bislang: Die Welt wird nicht von Menschen beherrscht. Es gibt sie doch, Wesen von vollkommener geistiger Überlegenheit. Sie tarnen sich als harmlose Fiffis, Hassos oder Bellos - aber sie haben unser Rudel längst infiltriert.

Lebensraum erobert

Sie haben sich in unseren Alltag geschlichen und erobern Stück für Stück unseren Lebensraum – erst den Garten, dann die Couch und zur Krönung noch das Bett. Sie verzaubern Frauen und verführen Männer. Sie kommandieren, manipulieren, sie urinieren – wann, wo und wie sie wollen. Ohne Rücksicht auf Geschlechter. Denn Hunde haben schon lange vor uns kapiert, worauf es in einer guten Ehe ankommt. Wenn Frauchen ruft, „belohne“ sie mit Ignoranz. Und wenn Herrchen ruht, „beglücke“ ihn mit Penetranz.

Unser geliebter Hund, „Der tut nix!“, und zwar nichts von dem, was wir von ihm wollen. Die heimlichen Herrscher dieses Planeten residieren in Körbchen und stolzieren auf vier Beinen. Doch zum Glück gibt es einen, der diesen revolutionären Rollentausch durchschaut: Martin Rütter, der aus dem TV bekannte Hundeprofi, der sich beharrlich und tapfer an die Übersetzungsarbeit zwischen Mensch und Hund macht. Er enttarnt sie alle, die Schlawiner, die Schlitzohren und die Scharlatane – und zwar an beiden Enden der langen Leine. Er ist der Dolmetscher, der aus „Hündisch“ verständliches Deutsch kreiert. Er weiß, was es heißt, wenn man nur Bahnhof versteht und der Zug schon fast abgefahren ist. Martin Rütter weiß, wie sich der harte Boden der Beziehungskiste anfühlt. Denn er sitzt selbst mittendrin. Er gehört zu ihr, zur großen Schar der Hundeverrückten, die ihren Vierbeiner abgöttisch lieben und doch so oft verzweifeln.

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