Pflegeeltern und Kinder „leben wie in der Steinzeit“

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Dürener Pflegeeltern und Kinder lernten das „Leben wie in der Steinzeit“ kennen. Foto: Lencer

Düren-Langerwehe. Unter dem Motto „Leben wie in der Steinzeit“ verbrachten jetzt auf Einladung des städtischen Jugendamtes Pflegeeltern mit Kindern einen Nachmittag im Töpfereimuseum Langerwehe.

Das Museumsteam hatte sich für die mehr als 80 großen und kleinen Besucher vorbereitet. Die Pflegefamilien fanden einladend hergerichtete Aktionsstände drinnen und draußen vor. Museumsleiterin Dr. Kirsten Ulrike Maaß und Martina Link-Sielmann, Mitarbeiterin des Pflegekinderdienstes des Stadtjugendamtes Düren, begrüßten die Gäste. Getreu dem Motto gingen die Eltern und Kinder mit Werkzeugen und Materialien der Steinzeit selbst zu Werke.

Zuvor waren sie von den Museumspädagoginnen mit den steinzeitlichen Arbeitsweisen vertraut gemacht worden. Es wurden nach Herzenslust Kreidefarben hergestellt und damit kleine Kunstwerke gemalt. Aus Schiefer und Muscheln bastelten Eltern und Jugendliche geduldig Schmuck und geschickte kleine Hände webten in Astrahmen sowohl Stoffe als auch Gerüste aus Weidenholz und Efeuranken für spätere Hauswände in Miniatur.

Auf offenem Feuer gekochter Getreidebrei und selbst geröstetes Stock- und Fladenbrot sorgten dafür, dass die Gäste nicht hungern mussten.

Den Nachmittag genossen

Das Museumsgelände bot für das Anliegen des Jugendamtes ein schönes Ambiente. Das Amt wollte Dank sagen und den Pflegeeltern die Möglichkeit bieten, sich einmal ungezwungen auszutauschen. Pflegeeltern und Kindern haben den Nachmittag sichtlich genossen. Sie drückten dem Team des Pflegekinderdienstes gegenüber an Ort und Stelle ihre Begeisterung und den Wunsch nach Wiederholung aus.

Für den Fachdienst des Stadtjugendamtes sind die regelmäßig stattfindenden Feste ein Ausdruck der Wertschätzung und der Anerkennung für die Pflegefamilien, betonte der Jugendamtsleiter Ansgar Kieven bei einer kurzen Ansprache. „Es ist uns wichtig, ihnen für ihren Einsatz und ihr Engagement ein herzliches Dankeschön zu sagen“, dankte er den Pflegeeltern sowie dem Team des Jugendamtes.

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