Pfarrerlose Zeit endet: Andreas Galbierz beerbt Rick van den Berg

Von: cl
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Niederzier. Die Katholiken in Niederzier, Oberzier und Hambach atmen auf.

Im Herbst ist die pfarrerlose Zeit in den Gemeinden beendet. Andreas Galbierz wird dann seinen Dienst in St. Cäcilia, St. Martin und St. Antonius antreten. Der 39-Jährige ist derzeit noch Kaplan in St. Clemens im Krefelder Ortsteil Fischeln. „Wir sind sehr erleichtert, dass die Hängepartie ein Ende hat”, sagte am Mittwoch Michael Rothkopf vom Oberzierer Kirchenvorstand der DZ. Andreas Galbierz habe sich in der vergangenen Woche den Gremien vorgestellt und dabei offenbar einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Seit Anfang 2008 war die Pfarrerstelle für Niederzier, Oberzier und Hambach vakant, nachdem der niederländische Geistliche Rick van den Berg gegen seinen eigenen Willen und den großen Widerstand vieler Pfarrmitglieder ins Bistum Roermond zurückkehren musste. Seit dieser Zeit war Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz für die drei Pfarren als Pfarradministrator zuständig. „Ich kenne natürlich die Vorgeschichte und gebe ehrlich zu, dass ich deshalb gewisse Sorgen hatte”, räumte Galbierz am Mittwoch gegenüber der DZ ein. Bei seinem Gespräch mit den Pfarrgremien habe er aber den Eindruck gewonnen, dass der ungewollte Abschied von Rick van den Berg keine Belastung für den Neuanfang mit ihm sein sollte: „Deshalb freue ich mich nun auf diese neue Aufgabe und Herausforderung.”

Der genaue Beginn seines Dienstantritts in Niederzier, Oberzier und Hambach stehe noch nicht fest, sagte Galbierz. Bis September ist er noch in Krefeld-Fischeln tätig.

Andreas Galbierz wurde in Warschau von Josef Kardinal Glem zum Priester geweiht und kam 2001 nach Deutschland, um die deutsche Sprache zu lernen. Nach einem Jahr bekam er seine erste Stelle als Kaplan im Bistum Aachen. Sein erstes seelsorgerisches Aufgabengebiet hatte er in Korschenoich und Neuwerk.
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