Pfarrei St. Cäcilia feiert ihr 850-jähriges Bestehen

Von: ale
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Viele Gruppen sorgten für die musikalische Untermalung des Jubiläumsfestes in Niederzier. Foto: ale

Niederzier. Das 850-jährige Bestehen der Pfarrei St. Cäcilia Niederzier wurde zum Fest für die ganze Gemeinde. Mit hohem Aufwand und viel Einsatzbereitschaft haben die Menschen aus der Pfarrgemeinde ein aufwendiges Programm für Jung und Alt gestemmt.

Am Samstag füllten viele Besucher den Innenraum der schönen Hallenkirche, als zum Festabend der Chor „More than Gospel“ ein Konzert gab. Martin Kamitz, der Vorsitzende des Pfarreirates, hielt einen kurzen Exkurs in die Geschichte der Pfarrkirche; er erläuterte, dass dieses Jubiläumsfest darauf zurückgehe, dass am 30. August 1165 die Konsekration der Pfarrkirche durch Philipp, Bischof von Osnabrück, und Graf von Katzenelnbogen, stattfand. „Hunderte von Arbeitsstunden haben Mitglieder des Pfarreirates und engagierte Helfer für die Vorbereitung unseres Festes geleistet. Hoffen wir, dass es Spuren hinterlässt“, sagte Martin Kamitz.

„Die Kirche wird bitter benötigt als geistlicher Mittelpunkt, als moralisch-ethische Instanz gegen Gleichgültigkeit und Fanatismus“, betonte Bürgermeister Hermann Heuser in seinem Grußwort. Die Sänger des Chores „More than Gospel“ sangen sich im Nu in die Herzen der Zuhörer. Mit dem Kantor Frank Grobusch an der Klais-Orgel und starken Solisten gelangen ihnen fantastische Vorträge – feierliche und klassische Lieder, aber auch folkloristische Darbietungen und Gospels riefen helle Begeisterung hervor.

Das Ave Maria von Bach/Gounod war ein Beispiel für einfühlsamen Sologesang, und bei „Dank sei Dir, Herr“ von Händel zeigte der Chor seine ganze Klangfülle. Viel Applaus gab es auch für ein hymnisch klingendes Lied, das die Zuhörer allmählich erkannten: „Du bes die Stadt“ gibt es auch auf Englisch. Der laue Sommerabend ließ die Gäste auch nach dem Konzert noch verweilen, dankbar wurde die Einladung zu einem Empfang rund um den Kirchturm angenommen.

Am Sonntag war das feierliche Hochamt, das vom Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff mit Pfarrer Andreas Galbierz und Pastor Vinzenz Nguyen van Tung zelebriert wurde, ein Höhepunkt der Feierlichkeiten. 28 junge Menschen empfingen das Sakrament der Firmung. Zur musikalischen Gestaltung trugen die Kirchenchöre, eine Jugendband und der Chor „Spirit of HamONie“ bei.

Das anschließende „Fest durch die Jahrhunderte“ wurde zu einem familiären Treffen für fast 700 Besucher aus der Pfarrgemeinde. Mit allerhand Spielen vertrieben sich die Kinder die Zeit, als Burgfräulein oder Ritter verkleidet. Es wurden Steckenpferde und Marionetten gebastelt, es wurde gemalt und gefilzt. Auf der Bühne zeigten mehrere Gruppen ihr Können, Niederzier ist offensichtlich eine sehr musikalische Gemeinde: Die „Zierte Jonge“ machten richtig Stimmung mit ihrer Blasmusik, der Sophienchor unterhielt die Gäste, die „Martinuskids und -teens“ gaben Kostprobe ihres Talentes. Der Chor der Grundschulen und der „Villa Duria“ sangen und gaben dem Fest einen fröhlichen Rahmen.

„Wir haben unser ganz eigenes großes Fest gefeiert. Über 150 Menschen beteiligten sich, damit es gelingen konnte; darauf sind wir sehr stolz“, resümierte Kamitz.

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