Düren - Peter Schumacher tritt für bosnisches Kinderheim in die Pedale

Peter Schumacher tritt für bosnisches Kinderheim in die Pedale

Von: Fred Schröder
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Sehen der „Radtour der Hoffnung 2016“ optimistisch entgegen: Peter Schumacher (im RSV-Trikot mit Enkelkind) und einige seiner Helfer und Mitorganisatoren. Foto: Fred Schröder

Düren. Dieser Peter schnürt nicht die Laufschuhe; er tritt für die gute Sache kräftig in die Pedale: Zu seiner neunten „Radtour der Hoffnung“ startet Peter Schumacher am Freitag, 13. Mai. Ziel ist diesmal die Partnerstadt Gradačac in Bosnien/Herzogewina.

Das dortige Kinderhaus „Duga“, zu Deutsch „Regenbogen“, wird diesmal Empfänger der Spenden sein, die der im Ruhestand lebende ehemalige Elektromaschinenbauer und seine Begleiter Fritz Jaax sowie sein Freund Ewald Lenzen aus Ulmen zusammenstrampeln werden.

Mit seinen bisherigen Radtouren hat „Der Mann mit dem Fahrrad“ schon 44.228,50 Euro „erfahren“. „Es geht nicht um mich, es geht nur um die Sache. Ohne meine Helfer aus dem RSV Düren, ohne meine Familie und Freunde könnte ich diese Touren nicht machen“, stellte Peter Schumacher bei der Vorstellung der Tour bei Schirmherr Bürgermeister Paul Larue fest. Larue zeigte sich besonders erfreut, dass diesmal eine Einrichtung in einer Partnerstadt mit Spenden bedacht wird.

„Die Kriegsfolgen in Gradačac sind noch lange nicht beseitigt“, berichtet Marcus Seiler, der an der damaligen Rückführung bosnischer Flüchtlinge aus Düren nach Gradačac wesentlich beteiligt war und gute Kontakte zur Partnerstadt unterhält.

Er und Katja Schmitz, im Rathaus zuständig für die Partnerschaft mit der Stadt in Bosnien/Herzegowina, kennen das Haus „Duga“ sehr genau. In dem Heim werden zehn Kinder im Alter zwischen zehn und 18 Jahren betreut. Gebaut wurde das Haus 1997 von der Nichtregierungsorganisation „Kinderberg“ in Stuttgart. Geführt wird es ehrenamtlich, und das ohne jede spürbare staatliche Unterstützung.

Unterstützt wird Peter Schumacher samt seinem Team von der Dürener Arbeiterwohlfahrt. Sie hat ein von ihr geführtes Konto eingerichtet. Wer Peter Schumacher unterstützen will, kann zum Beispiel symbolisch Kilometer kaufen – für 2,50 Euro das Stück – oder auch einfach so für den guten Zweck spenden und zwar auf das AWO-Konto DE76395501100000061986 mit dem Stichwort „Radtour der Hoffnung 2016“.

Nach dem Start am 13. Mai um 11 Uhr ab dem Dürener Stadtcenter geht es zunächst bis Köln und von dort mit dem ICE nach Regensburg. Hier beginnt die Fahrt auf dem Donau-Radweg durch Österreich und Ungarn, vorbei an Budapest und über Screbenica und Sarajewo nach Gradaac. Dort ist ein Empfang beim Bürgermeister und den Vertretern des dortigen Zentrums der Sozialarbeit mit Spendenübergabe vorgesehen.

Zurück geht es per Flugzeug und Zug. Von Dortmund aus will Peter Schumacher dann am 9. Juni zurück nach Düren strampeln.

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