Peter Münstermann informiert sich zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk

Von: sis
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Düren. Der Landtagsabgeordnete Peter Münstermann (SPD) aus Langerwehe hat bei einem Besuch des Wasserverbandes Eifel-Rur mit Blick auf das geplante Pumpspeicherkraftwerk am Rursee gefordert, die Messlatte so hoch wie möglich zu legen, um negative Auswirkungen ausschließen zu können.

„Wir müssen die Ängste der Bevölkerung in der Eifel und der Wassersportler ernst nehmen“, sagte Münstermann, der zu den Unterzeichnern eines Aufrufs des grünen Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer gehört. Münstermann führte weiter aus, es dürfe nicht zu leichtfertigen Entscheidungen kommen. Aber: „Wenn alle am Rursee bestehenden Interessen miteinander in Einklang gebracht werden können, muss das Projekt eine Chance bekommen.“

Peter Münstermann hatte den Wunsch geäußert, sich auch beim Besitzer des Rursees zum Thema Pumpspeicherkraftwerk informieren zu können. Vorstand Professor Dr. Wolfgang Firk und sein Vertreter Robwert Steegmann, Leiter des für die Talsperren zuständigen Dezernates, kamen diesem Wunsch am Verbandssitz in Düren nach. Sie betonten, dass der Verband kein finanzielles Interesse habe, da er keinen Gewinn machten dürfe. Mitgliedbeiträge von Trianel könnten sich aber gebührenmindernd für die Verbandsmitglieder auswirken.

Firk und Steegmann führten weiter aus, der WVER habe Trianel Nutzungsbedingungen mitgeteilt, die sich klar an den bestehenden Aufgaben des Rursees orientierten. Der WVER werde erst dann über Zustimmung oder Ablehnung des Projektes entscheiden, wenn alle erforderlichen Prüfungen vorgenommen seien und deren Ergebnisse vorlägen.

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