Peter Cremer will Bürgermeister werden

Von: sis/bugi
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Will Kandidat von SPD, FDP und UWV werden: Peter Cremer von der Heimbacher Stadtverwaltung.

Kreuzau/Heimbach. In das Kandidatenkarussel für die Bürgermeisterwahl kommt Bewegung. In Heimbach hat am Donnerstag Peter Cremer, seit 2002 Leiter des Fachbereichs Planen, Bauen und allgemeine Dienstleistungen, seine Bereitschaft zur Kandidatur erklärt.

Während in den meisten Kommunen erst 2015 die Bürgermeister neu gewählt werden, steht die Wahl der Verwaltungsspitzen in Kreuzau und Heimbach zeitgleich zur Wahl der Stadt- und Gemeinderäte im Mai an – weil sowohl der Heimbacher Bürgermeister Bert Züll als auch der Kreuzauer Walter Ramm nicht erneut antreten.

In Heimbach hat die CDU ihren neuen Spitzenkandidaten Theo Hüffel Anfang Dezember vorgestellt. Der 52-jährige Verwaltungsfachwirt, derzeit Bürgermeister in der Gemeinde Wachtberg bei Bonn, soll kommenden Mittwoch von den Mitgliedern offiziell nominiert werden.

Wer für die Opposition in Heimbach ins Rennen gehen wird, ist noch offen. SPD, FDP und UWV hatten gemeinsam Ende November per Anzeige einen Kandidaten gesucht. Die Bewerbungsfrist lief Ende des Jahres ab. Wie viele Kandidaten sich gemeldet haben, wollte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Max Dichant am Donnerstag nicht verraten, „aber wir werden eine gute Auswahl treffen können“, so Dichant, der heute mit den Vertretern von FDP und UWV die Bewerbungsunterlagen sichten wird.

Einer dieser Kandidaten ist der 61-jährige Peter Cremer, seit über 44 Jahren in der Heimbacher Verwaltung tätig. Als größte Herausforderungen sieht Cremer, das Potenzial des Feriendorfs für die Entwicklung des Tourismus zu nutzen und den Masterplan zur Stadtkernentwicklung durch ein praxisorientiertes Handlungskonzept weiterzuentwickeln. Cremer war auch bei der CDU im Gespräch. Ihm fehlte aber das Parteibuch. Cremer gehört keiner Partei an.

Möglichst noch im Januar wollen die drei Parteien die Kandidatenfindung abgeschlossen haben. Diese zeitliche Zielvorgabe hat man auch bei der SPD in Kreuzau. Hier hatte SPD-Vorsitzender Richard Halver den Fraktionsvorsitzenden Rolf Heidbüchel erneut als Bürgermeisterkandidat ins Gespräch gebracht: „Rolf Heidbüchel ist für diesen Posten der kompetenteste Kandidat, den wir haben“, so Halver Ende Dezember. Heidbüchel ziert sich allerdings und verweist darauf, dass es noch andere mögliche Bewerber gebe. Die CDU Kreuzau hat schon ihren Fraktionsvorsitzenden Ingo Eßer als Kandidaten nominiert.

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