Peter Borsdorff: „Man muss ein Herz für seinen Verein haben“

Von: Marvin Bergs
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Der neue Vorstand des Stadt-Sportverbandes: (obere Reihe, von links nach rechts) Helmut Keymer, Wilhelm Beissel, Peter Borsdorff, Hans-Joachim Simons, Udo Biege, Karl-Heinz Engel, Helga Eichel, (untere Reihe, von links nach rechts) Sabine Schackers, Dieter Harf, Kurt Budis, Josef Schmitz. Foto: Bergs

Düren. Peter Borsdorff bleibt Vorsitzender des Stadt-Sportverbandes Düren. Dies haben die Vereinsvertreter bei der Mitgliederversammlung im Clubhaus des Dürener TV an der Dr.-Overhues-Allee entschieden.

Thomas Hissel, seit Anfang März Erster Beigeordneter der Stadt Düren, richtete in seinem Grußwort den Anwesenden die Grüße des verhinderten Bürgermeisters Paul Larue (CDU) aus und betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Sportvereine – auch und besonders für die Lebensqualität einer Stadt.

Im Anschluss ließ Peter Borsdorff die Vorstandsarbeit der vergangenen zwei Jahre Revue passieren. Eine positive Entwicklung sah Borsdorff in der Entwicklung der Sportplätze im Stadtgebiet, die mittlerweile fünf moderne Kunstrasenplätze umfassen. Gleichwohl warnte Borsdorff davor, sich bei den Investitionen auf den Fußball zu beschränken: „In den nächsten Jahren sollte jetzt auch einmal in die Sportstätten abseits des Fußballs investiert werden. So ist zum Beispiel die Frage eines neuen Hallenbades mit 50-Meter-Wettkampfbecken weiter ungeklärt.“

Die Sportlerehrung, die vom Stadtsportverband im Auftrag der Stadt durchgeführt wird, sei nach wie vor einer der Top-Termine im Sportkalender der Stadt. „Wir sind stolz darauf, dass wir die Sportlerehrung jedes Jahr in diesem Stil durchführen können“, sagte Peter Borsdorff. Auch der Dürener Stadtlauf suche mittlerweile aus organisatorischer Sicht seinesgleichen. Der Erfolg der konsequenten Jugendförderung zeige sich auch darin, dass bei der diesjährigen Auflage des Laufs über 600 Kinder und Jugendlichen an den Start gegangen seien.

Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende auch mit Blick auf die Kooperation des Stadt-Sportverbandes mit den verschiedenen Ämtern der Stadt und dem Bürgermeister: „Das ist eine eingespielte und gut funktionierende Zusammenarbeit. Wir haben bei allen Entscheidungen Mitspracherecht und werden gut eingebunden.“

Zum Abschluss seiner Rede wandte sich Borsdorff dann mit einem Appell an die Vereinsvertreter: „Das richtige Vereinsleben ist nicht nur einfach die Mitgliedschaft und das Überweisen des Beitrages. Man muss wirklich ein Herz für seinen Verein haben. Und das sollten wir vorleben.“

Nach der einstimmigen Entlastung von Kassenwart Hans-Joachim Simons ging es an die Wahlen, die unter der Leitung des Sportausschuss-Vorsitzenden Norbert Weber stattfanden. „Wenn Ihr mich mit meiner Sammeldose weiterhin auf euren Veranstaltungen ertragen wollt, würde ich die Wahl natürlich annehmen“, entgegnete Peter Borsdorff mit einem Augenzwinkern auf die obligatorische Frage, ob er das Amt des ersten Vorsitzenden im Falle seiner Wahl wieder annehmen würde, und spielte damit auf seine seit vielen Jahren bekannte Rolle als emsiger Spendensammler an der Rur an.

Einstimmig wurde Borsdorff dann auch in seinem Amt bestätigt. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Sabine Schackers trat nicht mehr an, gewählt wurde der bisherige Beisitzer Udo Biege. Auch der langjährige Geschäftsführer des Stadt-Sportverbandes, Kurt Budis, trat nicht mehr zur Wahl an. Aufgrund seiner großen Verdienste wurde er von den Vereinsvertretern im Anschluss an die Wahlen zum Ehrenmitglied gewählt. Als sein Nachfolger im Amt des Geschäftsführers wurde einstimmig Wilhelm Beissel gewählt von den Sportfreunden Düren gewählt. Abschließend wurde Hans-Joachim Simons in seinem Amt als Kassenprüfer bestätigt.

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