Düren - Patientenforum zu Prostatakrebs: Was passiert nach der OP?

Patientenforum zu Prostatakrebs: Was passiert nach der OP?

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Düren. Mit einer vierteiligen Vortragsreihe rückt die Urologie des Krankenhauses in diesem Jahr das Thema Prostatakrebs in den Fokus. Prostatakrebs ist mit etwa 26 Prozent die häufigste Krebserkrankung von Männern in Deutschland. Pro Jahr werden bundesweit etwa 63400 Neuerkrankungen diagnostiziert.

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Christof Börgermann und sein Team gehören zu den Spezialisten für die Behandlung des Prostatakarzinoms. An den beiden vorangegangenen Themenabenden haben sie die diagnostischen und therapeutischen Optionen bei dieser Krebserkrankung vorgestellt.

Beim dritten Patientenforum geht es im Foyer des Krankenhauses Düren am Dienstag, 6. September, von 18 bis 19.30 Uhr um die Zeit danach. „Geschafft! Management der Therapiefolgen des Prostatakarzinoms“ ist der Abend überschrieben.

Chefarzt Dr. Börgermann wird die Besucher begrüßen und kurz ins Thema einführen. Dann spricht der Leitende Oberarzt Dr. Guido Breuer über Sinn und Zweck einer Anschlussheilbehandlung. „Impotenz und Inkontinenz – Risiken und Nebenwirkungen?“ lautet der Titel des Vortrags, den der Chefarzt anschließend hält.

„Früherkennung 2.0“

„Das ist kein Thema, über das man gerne spricht“, sagt Dr. Börgermann. „Aber das Vertrauen unserer Patienten rechtfertigen wir nur mit Ehrlichkeit. Und zur Wahrheit gehört, dass mit einer Prostataoperation auch Risiken verbunden sind.“ „Nachsorge – Früherkennung 2.0“ nennt Bernd Troche seinen Vortrag. Troche ist Landesvorsitzender der Prostatakrebs-Selbsthilfe. Der Verband plant, mit Unterstützung des Krankenhauses eine Selbsthilfegruppe für den Kreis Düren ins Leben zu rufen und ist an den ersten beiden Vortragsabenden im Krankenhaus bereits auf großes Interesse gestoßen.

Die Reihe der Patientenforen zum Thema Prostatakrebs im Krankenhaus Düren endet mit der vierten Veranstaltung am Dienstag, 15. November. Das Thema lautet dann „Und nun? – Möglichkeiten beim unheilbaren Prostatakarzinom“.

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