Patientenakten per Mausklick

Von: Tobias Röber
Letzte Aktualisierung:
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Arbeiten an der elektronischen Patientenakte: Dr. Erich Gehlen (links) und Dr. Wolfgang Deiters. Foto: Röber

Düren. Der elektronische Arztbrief ist Teil der elektronischen Patientenakte (eEPA), die derzeit modellhaft im Dürener Raum getestet wird. Mit 1,3 Millionen Euro fördern die Landesregierung und die Europäische Union die Einführung der eEPA.

Bereits Mitte des Jahres 2007 hatte die Vorgängerregierung den Innovationswettbewerb „Med.in.NRW” ausgeschrieben. Unter 235 Bewerbern wählte eine Jury 33 förderungswürdige Projekte aus, darunter das aus Düren, an dem neben dem Land NRW und der EU weitere Partner beteiligt sind.

Es geht darum, dass sich Ärzte auf elektronischem Weg miteinander über die Patienten austauschen können und dass der bisher übliche Weg, Patientenakten und -berichte auf dem Postweg oder per Fax zu schicken, ersetzt wird.

Das Modellprojekt ist in vier Phasen aufgeteilt. Die erste, die Analysephase läuft noch bis Ende März. Die Beteiligten erarbeiten darin einen strukturierten, einheitlichen Arztbrief, damit jeder Mediziner später innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über den Patienten bekommt. „Das Projekt ist eine sehr große Chance, und alle beteiligten Kollegen ziehen gut mit”, sagt er.
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