Paten zufrieden mit „ihren“ Spielplätzen

Letzte Aktualisierung:
13974136.jpg
Im Leopold-Hoesch-Museum haben sich ehrenamtliche Spielplatzpaten der Stadt Düren getroffen, um über ihre Anliegen zu sprechen. Auch Bürgermeister Paul Larue war dabei (rechts im Bild).

Düren. Mehr als 30 Spielzeugpatinnen und -paten haben sich wieder im Leopold-Hoesch-Museum zu einem jährlichen Austausch mit Sabine Wagner, Leiterin des Spielpädagogischen Dienstes der Stadt Düren, sowie Sarah Fuchs und Willi Katterbach vom Dürener Service-Betrieb getroffen.

Auch Bürgermeister Paul Larue nimmt regelmäßig an diesem Treffen teil, um sich über die Anliegen der ehrenamtlich tätigen Spielplatzpaten zu informieren und ihnen für ihren Einsatz zu danken.

„Das Miteinander von Hauptamt und Ehrenamt in diesem Bereich funktioniert gut“, zog der Bürgermeister Bilanz. „Wir hoffen, noch weiter vom Kommunalinvestitionsfördergesetz zu profitieren und dadurch noch länger in die Spielplätze der Stadt investieren zu können.“ 93 Spiel- und Bolzplätze hat die Stadt, 45 davon sind derzeit in Patenschaft.

Jeder konnte in der Runde seine Probleme und Anliegen zur Sprache bringen, wobei diesmal allgemeine Zufriedenheit herrschte. Für den Dürener Service Betrieb gab es wieder viele Komplimente: „Sie sind oft schneller da, als ich Sie anrufen kann“, sagte ein Pate zu Sarah Fuchs und Willi Katterbach. Patinnen von Spielplätzen, die sich im Bau oder Umbau oder in der Planung befinden, erkundigten sich nach den Terminen der Fertigstellung.

In der Runde waren viele vertreten, die bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten auf „ihrem“ Spielplatz im Einsatz sind, aber auch ganz neue Paten waren dabei. „Was kommt auf uns zu, wenn wir eine Patenschaft übernehmen?“, wollte eine potenzielle Patin wissen. Auch für genau solche Fragen bietet das Treffen eine erste Gelegenheit. Darüber hinaus steht Sabine Wagner auch außerhalb der Treffen möglichen Paten für Fragen zur Verfügung.

Seit 1987 gibt es die Spielplatzpatenschaft-Aktion des Jugendamtes der Stadt Düren, die dazu beiträgt, die Planung und Weiterentwicklung sowie die Betreuung von Spielplatzflächen in der Stadt zu verzahnen. Die Patenschaften helfen, die Spielplätze attraktiv zu erhalten, den Platz in sein Umfeld einzubinden. Verschmutzungen und eventuelle Gefährdungen werden dem DSB gemeldet, der die Verantwortung für die Pflege und Sicherheit auf dem Platz trägt.

Zu den Höhepunkten auf vielen Spielplätzen gehört ein Spielplatzfest, das viele der Paten für „ihren“ Platz ausrichten, unterstützt vom Spielpädagogischen Dienst. Am legendär gewordenen „BIFF-Parkfest“ nehmen inzwischen 24 bis 25 Organisationen aus dem Stadtteil teil, an kleineren Plätzen macht der „Schnelle Emil“ Station, gibt es Leckeres zu essen und zu trinken.

Eine Liste, mit der man den „Schnellen Emil“, den Spielebus des Spielpädagogischen Dienstes, samt Team für Spielplatzfeste vormerken lassen kann, machte ebenso die Runde wie eine Liste für die Buchung des „Emilinchens“, einem Anhänger vollgepackt mit Spiel- und Sportsachen, der vor allen Dingen auf Spielplätzen, die sich im Umbau befinden, längerfristig zum Einsatz kommen soll.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert