Partnerschaftskonzert in der Festhalle bildet Abschluss der Kulturtage

Von: Christoph Hahn
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Übernahmen beim Partnerschaft
Übernahmen beim Partnerschaftskonzert in der Kreuzauer Festhalle den französischen Part: die Mitglieder des Chores „Arc en Ciel” aus der bretonischen Gemeinde Plancoet mit ihrem Dirigenten Christophe Girard. Foto: Hahn

Kreuzau. Mit Sang und Klang haben sie die Partnerschaft zwischen Kreuzau und Plancoet in der Bretagne gefeiert: Hunderte von Menschen versammelten sich in der Kreuzauer Festhalle am Windener Weg, um die „Jumelage” zwischen der deutschen und der französischen Kommune zu feiern.

Aufgeboten wurde (fast) alles, was das kulturelle Leben hüben wie drüben ziert: Chöre aus Kreuzau sowie Drove, Stockheim und Üdingen maßen sich in ihrer Kunst mit den Gleichgesinnten aus Plancoet.

In seiner Ansprache zu Beginn des überaus gut besuchten Konzertes erklärte Kreuzaus Bürgermeister Walter Ramm im Beisein seiner Amtskollegin Viviane La Dissez, der er einen Korb mit Eifeler Spezialitäten überreichte, warum die Kreuzauer ihre Partnerschaft mit den Bretonen durch ein Konzert im Rahmen der Kulturtage darstellen: „Musik baut Vorurteile ab”, betonte der Chef im Rathaus.

Für den Kontakt zwischen den Rureifelern und ihren Partnern an der Küste des Atlantiks gelte nach 16 Jahren der Partnerschaft grundsätzlich: „Die Beziehungen werden wirklich gelebt.” Das liege mit an einem Faktor: „Daran, dass diese Partnerschaft so gut funktioniert, hat einmal mehr die Musik ihren Anteil”, rief Ramm aus.

Weltmusik

In Person der Mitglieder des gemischten Chores „Arc en Ciel” unter seinem Dirigenten Christophe Girard dokumentierten die Gäste, wie sie diese Verständigung durch die Musik praktizieren: Ihr Programm war ein Pasticcio von Werken aus Israel, Marokko, Georgien und selbstverständlich auch Frankreich - Weltmusik halt.

Die stimmstarken Sängerinnen des Üdinger Frauenchors „Cantabile” kamen ihnen quasi entgegen. Mit einem Titel aus der Filmmusik zu „Die Kinder des Monsieur Mathieu” brachten Dirigentin Natalia Schmidt (die darüber hinaus auch als Sopransolistin auftrat) und die Sängerinnen eine klingende Freundschaftsgeste zu Gehör - ähnlich wie die Männer des MGV „Frohsinn” Üdingen mit „Wie schön, dass du gekommen ist” oder die vereinigten Kirchenchöre von Kreuzau, Drove und Stockheim mit „Der Schlüssel zum Glück”. Die Grenzen überbrückende Kraft der Musik, die der Bürgermeister in seiner Rede beschworen hatte: Sie war immer wieder, in jedem Takt und bei jeder Note in der Kreuzauer Festhalle zu spüren.
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