Düren - „Parkplätze gefährden Sicherheit”

„Parkplätze gefährden Sicherheit”

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Foto: Abels
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Düren. An der Victor-Gollancz-Straße und an der Nordseite der Weierstraße sollen 27 neue Parkplätze eingerichtet werden. Das sieht ein Vorschlag des Tiefbauamtes vor, der auf heftige Kritik der Grünen stößt.

Die neuen Plätze sollen vor allem Anwohnern zugutekommen, die künftig mit ihrem Anwohnerparkausweis nicht mehr auf dem Hoeschplatz parken dürfen. „Das ist eine Maßnahme auf Kosten der Sicherheit, nur damit auf dem Hoeschplatz ein paar Euro mehr eingenommen werden können”, klagt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Georg Schmitz, und ärgert sich mit der Fraktionsspitze maßlos, dass die Pläne nie in einem Fachausschuss beraten wurden, sondern stets von der Ratsmehrheit im Zusammenhang mit dem Erlass einer neuen Parkgebührenordnung bis zur Haushaltsverabschiedung am kommenden Donnerstag zurückgestellt wurden.

Wenn vor der Peschschule vier Längsparkplätze, auf der gegenüberliegenden Straßenseite neun schräge Parktaschen und an der Nordseite der Weierstraße 17 Längsparkplätze entstünden, würde die Fahrbahn derart verengt, dass zwischen Kaiserplatz und Pleußmühle kein Radfahrer mehr überholt werden kann.

Ein Argument, das auch die Dürener Kreisbahn anführt, schließlich handelt es sich bei den beiden Straßen um eine Hauptverkehrsachse des Busverkehrs. Eine Verengung der Fahrbahn mit dem Wegfall des bisherigen Mehrzweckstreifens for Radfahrer würde den ÖPNV zusätzlich behindern und zu einer Gefahrenquelle führen, unterstreicht die DKB.

Die Grünen sorgen sich zudem um die Sicherheit der Schüler der Peschschule, weil die Verkehrsverhältnisse mit zusätzlichen Parkplätzen übersichtlicher wird.

Die Grünen, aber auch die DKB fordern die Stadt auf, die Pläne zu verwerfen, und den Anwohnern weiter das Parken auf dem Hoeschplatz zu ermöglichen.
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