Parken in Düren: Stadt nimmt deutlich weniger Geld ein

Von: cl
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Düren. Zum Kraftakt, die Dürener Stadtfinanzen in den kommenden Jahren wieder ins Lot zu bringen, sollten auch die Autofahrer ihren Beitrag leisten.

Die Erhöhung der Parkgebühren in der Innenstadt gehörten zum Paket, das die CDU/FDP-Koalition geschnürt hat. Doch Mehreinnahmen wird es zumindest in diesem Jahr nicht geben.

Im Rathaus wird davon ausgegangen, dass der Haushaltsansatz von knapp 2,3 Millionen Euro um knapp 600.000 Euro verfehlt wird. Am Ende des Jahres, so deutet es sich an, wird die Stadt rund 1,7 Millionen Euro an Parkgebühren eingenommen haben und damit sogar knapp unter den Einnahmen des Vorjahres bleiben.

Ob die Innenstadtbesucher weniger städtische Parkplätze nutzen oder häufiger das Risiko eingegangen wird, ein „Knöllchen” zu kassieren, darüber kann nur spekuliert werden. Zwar hat die Stadt bei den Verwarnungsgeldern bisher in diesem Jahr rund 30.000 Euro mehr kassiert als 2010, doch ob ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Entwicklungen besteht, ist fraglich.

Der Beschluss zur Erhöhung der Parkgebühren stammt aus dem Jahr 2010. Damals entschied die Politik sich für eine schrittweise Anhebung. Die nächste wird im Januar 2012 fällig. Dann kosten 30 Minuten Parken im innerstädtischen Bereich, der zudem auf weitere Straßen ausgedehnt wird, 70 Cent. Gezahlt werden muss statt wie dann bis 20 Uhr (bisher 19 Uhr). Auch die „Park&Ride”-Stellplätze auf dem Annakirmesplatz werden dann kostenpflichtig und schlagen mit zwei Euro pro Tag zu Buche.

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