Merode - Paritätische Kreisgruppe Düren stellt auf Schloss Merode aus

Paritätische Kreisgruppe Düren stellt auf Schloss Merode aus

Von: Markus Niederhöfer
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Prinzessin Blanche de Merode, Kirstin Fuss (Geschäftsführerin Paritätische Kreisgruppe Düren), Maria Therese Löw (Vorstandsmitglied, Künstlerin) und Prinz Charles-Adrien de Merode. Foto: Markus Niederhöfer

Merode. „Wir möchten unsere Arbeit so bunt wie möglich darstellen.“ Mit diesem Ziel eröffnete Geschäftsführerin Kirstin Fuss am Freitag die Ausstellung der Paritätischen Kreisgruppe Düren auf Schloss Merode. Die Prinzenfamilie von Merode hat im Rahmen des Weihnachtsmarktes Privaträume im Inneren des Schlosses zur Verfügung gestellt, um gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit zu geben, sich vorzustellen und zu informieren.

Veranschaulicht durch Gemälde, bildhafte Illustrationen und Informationstexte stellt sich unter anderem die Paritätische Kreisgruppe Düren vor. Der Verein, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert, ist Dachverband von mittlerweile über 40 Mitgliedsorganisationen mit insgesamt 80 Einrichtungen im sozialen Bereich.

Was im Jahr 1967 klein begann, ist zu einem großen Netzwerk im sozialen Gefüge von Stadt und Region herangewachsen. Egal ob Initiativen für Menschen mit Behinderungen, Kinder- und Jugendhilfe, Vereine für Integration, betreutes Wohnen, Selbsthilfe, Armut oder Altenpflege – der Paritätische unterstützt seine Mitglieder, die sich für Menschen in Notlagen einsetzen.

„Weihnachten heißt, die Nachricht von Nächstenliebe und Frieden zu verbreiten. Der Paritätische in Düren ist ein Knotenpunkt für Menschen, die sich für andere engagieren.“, lobte Prinz Charles-Adrien de Merode.

Der Verein sei dabei weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden. „Wir bieten ein Dach, dass unseren Mitgliedsorganisationen mit Rat und Tat zur Seite steht, ihre Selbstständigkeit bleibt dabei bestehen“, erklärte Kirstin Fuss. Von der 57-jährigen Geschäftsführerin stammen unter anderem einige der Kunstwerke, mit denen die Arbeit der Paritätischen Kreisgruppe Düren in der Ausstellung verbildlicht wird.

Sozialkritische Bilder

Einen Großteil der Gemälde hat Maria Therese Löw (68) aus Eschweiler geschaffen. Die Pensionärin, die sich im Vorstand der Paritätischen engagiert, hat Kunst studiert. „Um den Leuten unsere Arbeit zugänglicher zu machen, habe ich einige sozialkritische Bilder ausgewählt, die zu den Themen passen“, erklärte Löw.

Neben abstrakten Motiven, die psychische Erkrankungen versinnbildlichen, finden sich auch Gemälde, die eindeutig Armut, Gewalt oder Kindesmissbrauch thematisieren und für Denkanstöße sorgen.

Die Ausstellung findet noch bis Sonntag, 10. Dezember, auf Schloss Merode statt.

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