Düren - Papiermuseum in Düren: Architektonische Meisterleistung

Papiermuseum in Düren: Architektonische Meisterleistung

Von: bugi
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Um- und Anbau des neuen Papiermuseums liegen im Finanz- und Zeitrahmen. Am 26. Januar soll das Richtfest gefeiert werden. Die gewollt schiefe Fassade wird noch verkleidet und soll später wie Papier mit Faltungen aussehen. Foto: Burkhard Giesen
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Um- und Anbau des neuen Papiermuseums liegen im Finanz- und Zeitrahmen. Am 26. Januar soll das Richtfest gefeiert werden. Die gewollt schiefe Fassade wird noch verkleidet und soll später wie Papier mit Faltungen aussehen. Foto: Burkhard Giesen

Düren. Wenn Dürens Gebäudemanager Helmut Harperscheidt im Rohbau des neuen Papiermuseums steht, sagt er Sätze wie diese: „Da geht mein Architektenherz auf.“ Dabei fällt sein Blick auf Wände, die man als Bauherr selbst wohl so nie bauen würde: sie sind schief. Bestens zu sehen an der Außenfassade, aber eben auch in der oberen Etage, die künftig multifunktional genutzt werden soll.

Natürlich waren die schiefen Wände gewollt, immerhin soll schon die Fassade, die noch mit einer Stahlkonstruktion versehen wird, die Form von Papier mit Faltungen aufgreifen. Was Harperscheidt so begeistert: „Das war eine Aufgabenstellung, die das bauausführende Unternehmen so bisher auch noch nicht umsetzen musste. Das Ergebnis ist so hervorragend geworden, dass wir innen nur noch verputzen müssen. Das spart Geld.“

Nicht nur das Herz freut sich also, sondern auch die Geldbörse. Immerhin ist es gerade mal anderthalb Monate her, dass Harperscheidt Alarm schlug, weil der eingeplante Finanzpuffer von 300.000 nahezu aufgebraucht war und er vorsichtshalber eine Streichliste mit 15 Maßnahmen erstellen ließ, die bei weiter steigenden Baukosten eingespart werden könnten. Diese Liste kann vorerst weiter in der Schublade liegen bleiben. Helmut Harperscheidt: „Das Kostenplus liegt derzeit wieder bei 180.000 Euro. Bevor ich einsparen muss, habe ich also noch genügend Spielraum.“

Fast alle Aufträge vergeben

Knapp 3,4 Millionen Euro kosten Um- und Anbau, für 2,8 Millionen Euro sind die Aufträge bereits vergeben. Das bedeutet auch: Bei nur noch wenigen Aufträgen reduziert sich automatisch auch die Möglichkeit von Kostensteigerungen.

Einziger Unsicherheitsfaktor derzeit: Die Papierfaltung der Außenfassade soll sich im Altbau in der abgehängten Decke fortsetzen. Harperscheidt: „Da können wir noch nicht einschätzen, wie sich die Kosten genau entwickeln werden.“ Beim Zeitplan gab es bisher auch keine Überraschungen.

Wenn am 26. Januar Richtfest gefeiert wird, ist der Rohbau fertig. Dann steht der Ausbau an. Bis Ende Oktober/Anfang November soll der abgeschlossen sein. In der Endphase des Ausbaus wird dann schon parallel an der Ausstellungspräsentation gearbeitet. Für Anfang März 2018 ist dann die Eröffnung vorgesehen.

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