Papiermuseum: Der „kühne Entwurf einer in Beton gegossenen Papierfalte“

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Ein neues Wahrzeichen auf der Kulturmeile: Der Rohbau am Papiermuseum ist fertig. Sechs Monate nach der Grundsteinlegung wurde am Donnerstag Richtfest gefeiert. Foto: Abels

Düren. Bürgermeister Paul Larue (CDU) spricht von der neuen Heimat der DNA der Papierstadt Düren, Gebäudemanager Helmut Harperscheidt von einem Wahrzeichen der Stadt insgesamt, insbesondere aber der Kulturmeile zwischen Haus der Stadt und Pleußmühle: Mit dem Richtfest ist die erste Etappe auf dem Weg zum neuen Papiermuseum absolviert.

Gut sechs Monate nach der Grundsteinlegung ist der Rohbau fertig, der „kühne Entwurf einer angedeuteten Papierfalte, gegossen in Beton“, wie es Larue formuliert, sichtbar. Nur kleinere Arbeiten stehen witterungsbedingt noch aus.

Zeitplan und Kostenrahmen des 4,4-Millionen-Euro-Projekts liegen im Soll, betont Harperscheidt. 3,4 Millionen kostet der Erweiterungsbau, rund eine Million Euro fließen in das neue Ausstellungskonzept, mit dem der Werkstoff Papier interaktiv erlebbar werden soll. Erste Ideen werden am 31. Januar vom Architekten Klaus Hollenbeck, der auch für die konzeptionelle Ausrichtung verantwortlich zeichnet, im Kulturausschuss vorgestellt.

Zwar sind einige wichtige Aufträge wie die Fassadengestaltung und der Einbau der Innendecke noch nicht vergeben, dennoch ist Helmut Harperscheidt mittlerweile guter Dinge, dass er trotz des extravaganten Baus seine „Streichliste der Grausamkeiten“ nicht ziehen muss, um den Kostenrahmen einzuhalten. Er geht davon aus, dass die Baumaßnahme im November abgeschlossen sein werde, so dass das neue Papiermuseum mit einer dann nahezu verdoppelten Ausstellungsfläche von 1800 Quadratmetern wie geplant im März 2018 öffnen kann. Von den Gesamtkosten trägt die Stadt 1,3 Millionen Euro, der Großteil wird vom Museumsverein, den Sponsoren, der Industrie und Stiftungen übernommen.

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