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Pachtvertrag verlängert: Baby-Mufflons blicken in sichere Zukunft

Von: Gudrun Klinkhammer
Letzte Aktualisierung:
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Im Mufflon-Rudel hat sich Nachwuchs eingestellt. Foto: gkli
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Die niedlichen Tiere bewegen sich ganz graziös durch das Gehege im Wildpark Schmidt. Foto: gkli
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Axel Scheidtweiler und Katja Neumann übernehmen den Wildpark Schmidt in dritter Generation. Foto: gkli

Schmidt. Das Thema Nachwuchs wird in diesem Frühling im Wildpark Schmidt besonders groß geschrieben. Derzeit erblicken Baby-Ziegen, Baby-Kaninchen, Baby-Rotwild und auch Baby-Mufflons das Licht der Welt. Unglaublich hübsch sind die Jungtiere anzusehen, die ihre ersten Schritte durch das weitläufige Gehege gehen, das vor 50 Jahren von Ewald Stollenwerk auf den Weg gebracht und 1968 eröffnet wurde.

Stollenwerk erkannte die Schönheit des Tals mit seinen drei Bachläufen und seinem Buchenbestand. In aller Ruhe kann der Gast seither einen Rundweg von circa fünf Kilometern gehen und dabei den großen und kleinen Tieren des Waldes und der Felder einen Besuch abstatten. Nach Wildparkgründer Ewald Stollenwerk übernahmen Lilli und Willibert Scheidtweiler die Geschicke der Einrichtung.

Auch sie verschrieben sich ganz der Natur und den Tieren, setzten aber auch zunehmend auf Besucherfreundlichkeit und Gemütlichkeit. „Lillis Café & Bistro“, das dem Wildpark angegliedert wurde, ist inzwischen über die Grenzen von Schmidt hinaus bekannt. Mit der Zeit kam der Park ein wenig in die Jahre und zunächst stand in den Sternen, wie es mit der Einrichtung weitergehen soll. Neben einer tragfähigen Verlängerung des Pachtvertrags mit der Stadt Nideggen mussten auch Nachfolger gefunden werden.

Nach einigen Verhandlungen steht jetzt fest: Axel Scheidtweiler, der Sohn der Betreiber, wird den Wildpark Schmidt in dritter Generation übernehmen. Seine Lebensgefährtin Katja Neumann wird ihn dabei unterstützen. Der Elektrotechniker kennt das Gelände und die damit verbundenen Arbeiten dank seiner Kindheit wie seine Westentasche. Katja Neumann ist gelernte Bankkauffrau und kennt den Betrieb in Schmidt dank ihres Lebensgefährten ebenfalls schon seit vielen Jahren.

Mit ihrem Konzept konnte das Paar, beide sind jetzt 32 Jahre alt, die Stadtoberen überzeugen und sich die Pachtoption für die kommenden 20 Jahre sichern. Katja Neumann: „Wir planen, den Wildpark nach und nach auf einen neuen Stand zu bringen.“ Zunächst werden neue Zäune gezogen, Sitzmöglichkeiten hergerichtet und gestrichen, der Spielplatz aufgearbeitet und Kleintiergehege überarbeitet. Zudem werden Schilder erneuert. Flyer werden neu aufgelegt, zudem werden die Internet- und die Facebook-Seite überarbeitet. Katja Neumann freut sich: „Lilli und Willibert werden uns aber auf jeden Fall weiter unterstützen.“ An der Kasse kann Tierfutter geordert werden, das später während des Rundgangs von den Tieren gerne angenommen wird.

Um die benötigten Besucherzahlen zu erreichen, soll für alle Altersstufen im Wildpark Schmidt etwas geboten werden. Außerdem erklärt Katja Neumann: „Wir erhalten keine öffentlichen Gelder, sondern finanzieren sämtliche Investitionen privat aus den Einnahmen des Wildparks.“

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