„Oxalys“: Erlesene Klänge in extravaganter Besetzung

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Düren. Mit Kammermusik für außergewöhnliche Besetzungen sind sie berühmt geworden: die Musiker des flandrischen Ensembles „Oxalys“. Am Dienstag, 17. März, 20 Uhr, präsentieren sie im Rahmen der VIV-Industriekonzerte (Vereinigte Industrieverbände Düren, Jülich, Euskirchen) im Haus der Stadt Düren Werke von bekannten und auch weniger bekannten Komponisten.

Das Ensemble wurde im Jahre 1993 von einer Gruppe junger Stu-denten der Hochschule für Musik Brüssel gegründet. Künstlerischer Ausgangspunkt von „Oxalys“ war die Musik der „Belle Epoque“, die im Zeitraum von 1860 bis 1930 komponiert wurde, und die des französischen Impressionismus.

Neben dem Standard-Repertoire setzt sich „Oxalys“ besonders engagiert mit Kammermusik für ungewöhnliche Besetzungen auseinander: Musik für Flöte, Violine, Viola und Violoncello oder Klarinette, Harfe, Flöte und Streichquartett sind in der Musikgeschichte eine echte Rarität.

Diese Werke in Originalbesetzung aufzuführen, hat „Oxalys“ inzwischen weltweit berühmt gemacht. Der Dürener Kammermusikabend des Ensembles ist geprägt von eben diesen Werken mit ungewohnter instrumentaler Besetzung.

Dabei wird neben Musik berühmter Komponisten wie von Max Reger, Wolfgang Amadeus Mozart und Maurice Ravel auch Musik von zwei weniger bekannten Komponisten erklingen. Einer von ihnen ist der gebürtige Bonner Ferdinand Ries, der in Wien neben Carl Czerny einer von zwei Schülern Ludwig van Beethovens war. Gabriel Pierné, 1863 in Metz geboren, war in Paris Schüler berühmter Komponisten wie César Franck und Jules Massenet.

Seine Werke fassen die großartige Musik der französischen Romantik zusammen und öffnen die Tore zur Moderne. Eintrittskarten für dieses außergewöhnliche Konzert sind in begrenzter Stückzahl bei den Vereinigten Industrieverbänden und an der Abendkasse erhältlich. Der Preis beträgt zwölf Euro pro Karte beziehungsweise sechs Euro ermäßigt für Schüler und Studenten.

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