Ortsvorsteher kritisiert Landrat Wolfgang Spelthahn

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Gey. Helmut Rösseler, der Ortsvorsteher von Gey, setzt sich kritische mit den Ausführungen von Landrat Wolfgang Spelthahn zur Deponie Horm auseinander.

„So nicht, Herr Landrat Spelthahn“, sagt der Christdemokrat. Als Vorsitzender des Bauausschusses der Gemeinde Hürtgenwald sei ihm beim Lesen des Artikels „ Moderner Umschlagplatz für Müll“ das Brötchen im Hals steckengeblieben, als er den Satz gelesen habe, „zum einen sei der Standort Horm in der Bevölkerung akzeptiert“.

Das Gegenteil

„Genau das Gegenteil ist der Fall, die Hormer Bürger haben 30 Jahre mit Staub und Gestank gelebt und ein Ende war in Sicht mit der Abdeckung der alten Mülldeponie“, sagt der Ortsvorsteher. Dann aber sollte mit einem harmlos klingenden Tagesordnungspunkt in einer Sitzung des Rates der Gemeinde Hürtgenwald „Verlängerung der Laufzeit der Deponie Horm“ die Stellungnahme der Gemeinde Hürtgenwald formuliert werden, ohne dass Verantwortliche mit der Bevölkerung der umliegenden Orte gesprochen oder diese informiert hätten.

Als die Sache schon so gut wie beschlossen gewesen sein und alles bereits in die Wege geleitet worden sei, hätten es auf Druck Informationen gegeben.

„Als Vorsitzender des Aufsichtsrates hätten Sie, Herr Landrat, sich einmal die berechtigten Sorgen der Anwohner persönlich anhören sollen, statt heute so einen Unsinn zu äußern. Die Bürger von Horm, deren Grundstücke und Häuser enorme Wertverluste über weitere 30 Jahre hinnehmen müssen, ohne jede Gegenleistung, werden Ihnen die Quittung dafür spätesten bei der nächsten Wahl geben“, sagte Rösseler weiter. Es bleibe nur die Hoffnung, dass sich die Betreiber an die jetzt gegebenen Versprechen in Zukunft gebunden fühlten, um die Belastung für die Anwohner so gering wie möglich zu halten.

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