Frauwüllesheim - Ortsumgehung wird nicht gekippt

Ortsumgehung wird nicht gekippt

Von: ja
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Frauwüllesheim. Gute Nachricht aus Düsseldorf für die Bürger von Frauwüllesheim: Die geplante Ortsumgehung (L264n) fällt nicht dem Rotstift zum Opfer.

CDU-Landtagsabgeordneter Josef Wirtz hatte dies nach Durchsicht des rot-grünen Koalitionsvertrags befürchtet.

SPD und Grüne hatten vereinbart, künftig Neubaumaßnahmen zugunsten von Straßenerhaltungsmaßnahmen zurückzustellen. Projekte, für die wie im Fall Frauwüllesheim bereits seit seit Frühjahr 2010 Baurecht existiert, seien von der Umverteilung nicht betroffen, heißt es.

In der Antwort auf eine „Kleine Anfrage” des Abgeordneten teilt die Landesregierung mit, dass das „Projekt in die Disposition zur Aufstellung des Landesstraßenbauprogramms 2011 einbezogen” wird. Über die Realisierung müsse nun der Landtag ab März im Zuge seiner Haushaltsberatungen 2011 entscheiden.

Maßgebend für die Aufnahme oder den Verbleib eines Projektes im jährlichen Landesstraßenbauprogramm sei die Vorlage eines bestandskräftigen Planfeststellungsbeschlusses zum Zeitpunkt des Abschlusses der Koalitionsvereinbarung, heißt es weiter. Wirtz spricht deshalb von einem lachenden und weinenden Auge. „Ich freue mich für die Bürger von Frauwüllesheim, dass ihr über 20 Jahre währender Kampf für eine Ortsumgehung nicht vergeblich war, befürchte aber, dass andere Projekte wie die Ortsumgehungen Eschweiler über Feld oder Kelz nun Außen vor bleiben.”

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