Ortsumgehung: SPD fordert Anstrengungen über die Parteigrenzen hinweg

Von: cl
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Düren. Die Dürener SPD fordert ein parteiübergreifendes Engagement für die schnelle Realisierung der Dürener Ostumgehung (B56n).

Nachdem die Bundesregierung die Mittel für den Straßenneubau in Nordrhein-Westfalen von 380 Millionen Euro 2010 auf 300 Millionen 2011 und nur noch 170 Millionen 2012 gekürzt hat, steht auch die Finanzierung der Dürener Umgehungsstraße, mit deren Bau noch in diesem Jahr begonnen werden sollte, in Frage. „Über die Parteigrenzen hinweg müssen jetzt alle Anstrengungen unternommen werden, damit die Dürener Osttangente möglichst bald gebaut wird”, fordert die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Liesel Koschorreck. Dabei seien Politiker von der Bundes- bis zur Kommunalebene gefordert, für diese Straße zu kämpfen. Für den SPD-Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan sind die Dürener Ost- und auch die geplante Nordumgehung (B399n) „wichtige Strukturmaßnahmen, die Einfluss auf den Wirtschaftsstandort Düren und die Lebensqualität vieler Menschen haben”.

Die Stadt-SPD geht davon aus, dass mit dem Bau der B56n das Verkehrsaufkommen auf der Schoellerstraße von derzeit rund 35000 Kraftfahrzeugen pro Tag auf etwa 20000 und in der Euskirchener Straße von etwa 26000 auf rund 9000 fallen wird. „Dann wird auch die Luft in diesen Straße sauberer und die gesundheitlichen Gefahren für die Anwohner sinken”, sagt Koschorreck. Dass in der Euskirchener Straße der höchste Stickstoffdioxidwert von ganz NRW gemessen wurde, sei erschreckend.

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