Orientierungswanderung endet im Krankenhaus

Von: red/pol
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Heimbach. Dass Abenteuer gefährlich sein können, hat am Montag eine Gruppe von jungen Niederländern erleben müssen. Bei einem Orientierungsmarsch stürzten zwei der Teenager ab und verletzten sich.

Gegen 14 Uhr war eine größere Schülergruppe aus den Niederlanden mit Lehrern und Betreuern in Heimbach angekommen. Um den Jugendlichen einen interessanten Tag zu bieten, war als Aktion ein Orientierungsmarsch geplant.

In Fünfergruppen wurden die jungen Leute, jeweils versehen mit Ortskarte und Kompass, im Bereich der Staumauer Schwammenauel auf den Weg geschickt. Mit den Hilfsmitteln sollten sie den Weg zu den gebuchten Quartieren auf regionalen Campingplätzen finden.

Doch bereits eine Stunde später hatte sich eine Gruppe von 15-jährigen Jungen im Wald oberhalb des Jugendstil-Kraftwerks hoffnungslos verlaufen. Per Handy versuchten die Schüler, Kontakt zu einer Betreuungsperson aufzunehmen.

Das aber ging wegen der in diesem abgelegenen Bereich unzureichenden Mobilfunkverbindung gründlich schief. Denn den Hinweis, man solle direkt nach Heimbach gehen, nahmen die Desorientierten leider allzu wörtlich. So suchten sie eine Abkürzung durch den Wald.

An einem Steilhang, der nach intensivem Regen sehr rutschig geworden war, verloren zwei Teilnehmer den Halt und stürzten einige Meter in die Tiefe. Beide kamen zwischen einer Felswand und einer Belüftungsanlage für das Wasserkraftwerk zum Liegen. Während ein 15-Jähriger nur leichte Verletzungen erlitten hatte und über Mobilfunk Kontakt zu Betreuern halten konnte, hatte es seinen Begleiter schwerer erwischt.

Dieser musste kurz vor 17.30 Uhr durch hinzugerufene Rettungskräfte der Feuerwehr zunächst geborgen und dann notärztlich behandelt werden. Der junge Mann musste in ein Dürener Krankenhaus eingeliefert werden. Seine Eltern reisten aus der niederländischen Heimatgemeinde an.
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