Orgelherbst: Programm „bunt wie Herbstlaub”

Von: Christoph Hahn
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Setzen mit dem ersten „Dürener Orgelherbst” gemeinsam neue Akzente: Reinhard Berg, Jeannine Bruno, Hans-Josef Loevenich, Osiris Pausch, Stefan Iseke, Paul Larue und Ria Flatten (von links) wollen das Publikum mit einem facettenrechen Angebot erobern. Foto: Hahn

Düren. Was Düren und seine Kulturszene so unverwechselbar macht, weiß Bürgermeister Paul Larue nur zu gut. Zum Beispiel: „Wir haben eine fantastische Orgellandschaft und exzellente Kirchenmusiker.”

Zwei der führenden Köpfe, der Katholik Hans-Josef Loevenich und sein evangelischer Kollege Stefan Iseke (Christuskirche), haben sich jetzt zusammengetan und mit anderen Kulturschaffenden vernetzt, um diese Stärken der Kreisstadt noch stärker herauszustellen - durch den ersten Dürener Orgelherbst, der vom 25. September bis zum 3. Oktober nicht nur eingefleischten Kirchenbesucher auf eine erlebnisreiche Abenteuerreise durch die Welt der „Königin der Instrumente” locken soll.

Viele sind es, die sich zusammengetan haben, um „ein Programm - so bunt wie die Herbstblätter” (Bürgermeister Larue) - klingende Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei haben sich nicht nur im Bereich der etablierten Kirchen tätige Christen, sondern auch andere Menschen zusammengetan. So sind auch die Leiterin des museumspädagogischen Dienstes im Leopold-Hoesch-Museum, Jeannine Bruno, und der Musiker Osiris Pausch mit dabei. Den (kostenfreien) „Boys & Girls Club” für Zwölf- bis 17-Jährige (Donnerstag, 30. September, 16 bis 17.30 Uhr im Museum) stellen sie unter die Überschrift„Kunst meets Kirche”. „Naiv fragen, was ist eine Orgel, und was passiert, wenn man eine Taste berührt”, umreißt Pausch Ziel und Programm des anmeldefreien Kurses.

„Eintritt frei” heißt es im Übrigen bei vielen der Veranstaltungen im Zuge des Orgelherbstes, so zum Beispiel auch bei der Lesung aus Robert Schneiders Roman „Die Offenbarung”, einem Buch mit Bach-Bezug, aus dem der Rathaus-Chef am Mittwoch, 29. September, ab 19.30 Uhr in St. Anna lesen wird. Ebenfalls kostenlos ist der Zugang bei der Eröffnungsvorstellung (Christuskirche, Samstag, 25. September, 16 Uhr), „Die Konferenz der Tiere” nach einem Text von Erich Kästner.

Nur für die obligate Gabe in den Klingelkorb muss ins Portemonnaie greifen, wer einen der künstlerisch aufwändig gestalteten Gottesdienste an den beiden Sonntagen während des Orgelherbstes besucht. Lediglich die Fahrtkosten muss berappen, wer sich am Dienstag, 28. September, um 13.30 Uhr auf Gleis 3 im Bahnhof Düren zur Fahrt nach Köln-Mülheim (genauer: zur Besichtigung der Orgelbaufirma Peter) einfindet.

Ganz ohne Eintrittsgeld geht´s übrigens nicht immer, so zum Beispiel beim Abschlusskonzert am Sonntag, 3. Oktober, 20 Uhr, in St. Anna, das mit dem ehemaligen Kölner Domorganisten Clemens Ganz von einem prominenten Vertreter seiner Zunft bestritten wird. Und wer noch mehr wissen will: Das Programm liegt im Dürener Bürgerbüro am Markt und an anderen öffentlichen Orten aus (weitere Auskünfte: Gemeindebüro St. Anna, 02421/12390).
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