Orchideensonntag in Düren: „Die Stadt wird proppenvoll"

Von: smb
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Viele bunt kostümierte Fußgruppen und prunkvolle Wagen sind Sonntag in Düren unterwegs. Foto: Stephan Johnen

Düren. Rund 2200 bunt kostümierte Jecken und etwa 300 Musiker ziehen am Orchideensonntag ab 14 Uhr in einem dreieinhalb Kilometer langen Zug durch die Rurstadt. Rund dreieinhalb Stunden werden die Karnevalisten auf dem 5,5 Kilometer langen Zugweg reichlich Kamelle unter das närrische Volk aus Nah und Fern bringen. In diesem Jahr sind 50 Gespanne und Fahrzeuge davon 22 Komiteewagen auf den Dürener Straßen unterwegs.

„Wir haben deutlich mehr Anmeldungen als im vergangenen Jahr. Es scheint, dass das Interesse am Karneval und am Dürener Zug wieder steigt“, sagt Peter Schmitz. Der Präsident des Festkomitees Dürener Karnevals glaubt, dass das gesteigerte Interesse auch damit zusammenhängt, dass es in Düren mit Frank I. und Gaby II. wieder einen Prinzen gibt. Der Präsident und Zugleiter Jürgen Außem freuen sich schon auf die vielen bunt kostümierten Narren – im Zug und am Straßenrand.

Die Musikgruppen kommen aus dem Kreis Düren, aber auch aus Regionen weit darüber hinaus. So reisen Stimmungsmusiker aus Belgien, Holland, Süddeutschland und dem Kreis Zülpich an. „Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt“, sagt Festkomittee-Präsident Peter Schmitz. „Dann rechnen wir damit, dass es in der Stadt wieder proppenvoll wird.“

„Die Zugteilnehmer sorgen auch in diesem Jahr wieder für reichhaltiges und vielfältiges Wurfmaterial“, sagt Jürgen Außem. Er verspricht: „Es werden viele Zentner Kamelle, Bälle, Schokolade, Pralinen, Sträußchen, Plüschtiere, Waffeln und Chips au das närrische Publikum niederprasseln.“

Der Zug schlängelt sich durch folgende Straßen: Josef-Schregel-Straße, Arnoldsweiler Straße, Hans-Brückmann-Straße, Bismarkstraße, Schenkelstraße, Zehnthofstraße, Kaiserplatz, Victor-Gollancz-Straße, Weierstraße, Wilhelmstraße, Ahrweilerplatz, Oberstraße, Friedrichstraße, Hohenzollernstraße. Der Zug löst sich am Ende der Schützenstraße auf.

„Und quasi schon am Aschermittwoch beginnen wir mit den Planungen für den nächsten närrischen Lindwurm, der sich 2015 durch Düren schlängelt“, erklärt Peter Schmitz.

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