Onshore-Windpark: SWD bauen erneuerbare Energien aus

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Stadtwerke Düren beteiligen s
Stadtwerke Düren beteiligen sich im Rahmen von Green Gecco am Onshore-Windpark Süderdeich in Schleswig-Holstein.

Düren. Die Green Gecco GmbH hat einen Vertrag zur Übernahme des Onshore-Windparks Süderdeich unterzeichnet. Damit ist der Windpark mit einer installierten Leistung von rund neun Megawatt das zweite Projekt unter dem Dach des Gemeinschaftsunternehmens, in dem sich im April des vergangenen Jahres 26 Stadtwerke, darunter die aus Düren, und RWE Innogy zusammengeschlossen haben.

Der Windpark Süderdeich befindet sich in Schleswig-Holstein im Landkreis Dithmarschen und besteht aus vier Enercon-Turbinen der 2,3-Megawattklasse. In den nächsten Wochen wird der Bau der Anlagen abgeschlossen sein, so dass sie dann jährlich rund 20 Millionen Kilowattstunden Strom ins Netz einspeisen werden. Es handelt sich bei dem Windpark um das erste so genannte Repowering-Projekt der RWE, bei dem alte durch leistungsstärkere Anlagen ersetzt werden.

„Die über Green Gecco erfolgte Beteiligung am Windpark in Süderdeich ermöglicht den Stadtwerken Düren (SWD) parallel zum forcierten Ausbau des eigenen lokalen Engagements in Sachen Erneuerbare Energien auch an erfolgversprechenden überregionalen Projekten teilzunehmen, unterstreicht SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke. „Mit der Übernahme des Windparks Süderdeich nimmt Green Gecco weiter Fahrt auf. In der Pipeline sind dieses Jahr noch weitere Projekte”, betont Dr. Norbert Ohlms, Mitglied der Geschäftsführung von Green Gecco und Vertreter der Stadtwerke-Partner. „Insgesamt plant Green Gecco bis 2020 rund eine Milliarde Euro in die Strom- und Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien zu investieren.”

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf deutsche und europäische Projekte in den Bereichen Windkraft, Biomasse, Geothermie, Biogas, Wasser und Solarthermie.

Als erstes Projekt hatte Green Gecco im vergangenen Jahr den schottischen Onshore-Windpark „An-Suidhe” übernommen, der mit einer installierten Leistung von rund 20 Megawatt Ende 2010 in Betrieb genommen wurde.

Jedes an Green Gecco beteiligte Unternehmen kann Projekte aus dem Bereich der erneuerbaren Energieerzeugung für die Übernahme in das Portfolio des Gemeinschaftsunternehmens vorschlagen. Die Aufnahme eines neuen Projektes bedarf einer 75-prozentigen Zustimmung aus Reihen der Projektpartner.
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