Düren - Online-System „Little Bird“: Mit wenigen Klicks zum Kita-Platz

Online-System „Little Bird“: Mit wenigen Klicks zum Kita-Platz

Von: sj
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Sandra Ollig demonstriert, wie von der Suche nach einem Kita-Platz bis zur Zusage alles online mit „Little Bird“ geregelt werden kann. Foto: Stephan Johnen

Düren. Die Suche nach einem Kindergartenplatz kann für Eltern in der Stadt Düren in aller Ruhe nach Feierabend am heimischen Computer oder mit einem Tablet auf der Couch beginnen. Das Online-System „Little Bird“ ermöglicht es ihnen, sich mit wenigen Klicks über alle Kitas in der Stadt zu informieren und gleichzeitig Platzabfragen loszuschicken.

„Dabei stehen den Eltern mehrere Suchfilter zur Verfügung“, erklärt Sandra Ollig vom städtischen Jugendamt. Eltern können beispielsweise nach einer Kita in der Nähe ihres Wohnortes suchen, aber auch nach bestimmten pädagogischen Konzepten, Trägern oder Konfessionen.

Neben den zehn städtischen Kitas sind auch alle 40 Einrichtungen freier Träger an das neue System angeschlossen. Ihnen steht es frei, sich auf der Homepage vorzustellen und ihre pädagogischen Schwerpunkte darzulegen. Seit Mai ist die Software in Betrieb, 75 Anmeldungen sind so schon zustande gekommen. „Die Anmeldung ist in wenigen Schritten erledigt, die Daten sind alle geschützt“, sagt Sandra Ollig.

Für Dürens Bürgermeister Paul Larue (CDU) bedeutet dieses weitere elektronische Angebot der Verwaltung (Stichwort „E-Government“) „mehr Bürger- und Familienfreundlichkeit“. Etwa 70.000 Euro hat die Stadt investiert. Alle Kita-Leitungen wurden geschult, mit dem System zu arbeiten, die Datenbank soll so aktuell wie möglich sein, damit Eltern ohne Umwege einen passenden Kitaplatz finden. Auch wenn viel online möglich ist – von der Bewerbung bis zur Abwicklung der Verträge: Eine persönliche Vorstellung in der Kita ersetzt das Portal „Little Bird“ nicht. Wer das kostenfreie System nicht nutzen möchte, kann seine Kinder auch weiterhin wie gewohnt bei Kitas anmelden, betont Sandra Ollig.

Für das Jugendamt ermöglicht die Einführung der neuen Software vor allem eine bessere Bedarfsplanung. Allein im vergangenen Jahr standen beispielsweise 500 Namen auf den Wartelisten der Kitas, obwohl die Eltern mittlerweile einen Platz gefunden hatten. „Sobald ein Vertrag unterzeichnet wird, fallen die Namen im neuen System automatisch von der zentralen Warteliste“, erklärt Jugendamtsleiter Ansgar Kieven.

So könne tagesaktuell der tatsächliche Bedarf erkannt werden, auch freie Plätze werden angezeigt. Die Kita-Träger haben zudem die Möglichkeit, über ein entsprechendes Modul des Programms Verträge zu erstellen und können mit wenig Aufwand statistische Informationen erhalten.

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