Ombudsmann hat weiterhin offene Ohren für Pflegebedürftige

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Seit zwölf Jahren ist Rupert Rieder (Mitte) Ombudsmann des Kreises Düren für strittige Pflegeangelegenheiten. Kreisdirektor Georg Beyß (2. v. r.) überreichte ihm im Beisein von Elke Ricken-Melchert (r.), Franz Becker (2. v. l.) und Verena Cranen vom Seniornamt die Ernennungsurkunde für weitere drei Jahre in diesem Ehrenamt.

Kreis Düren. Zuhören, wenn es Klagen gibt, das ist seit nunmehr zwölf Jahren die ehrenamtliche Aufgabe von Rupert Rieder, dem Ombudsmann des Kreises Düren für das Pflegewesen. Nachdem der Kreistag einstimmig seine Wiederwahl beschlossen hatte, überreichte Kreisdirektor Georg Beyß ihm in Vertretung von Landrat Wolfgang Spelthahn die Ernennungsurkunde, die Rupert Rieder für weitere drei Jahre zum neutralen Schiedsmann in strittigen Fällen rund um die Pflege macht.

Seit Schaffung der Ombudsstelle im Sommer 2001 ist der Dürener im Dienst, also ein – oder besser: der Mann der ersten Stunde. Seine langjährige Kollegin Ursula Wirtz hat ihr Amt im Herbst vergangenen Jahres niedergelegt. Seitdem ist Rupert Rieder allein zuständig für alle Fälle im Kreis Düren, in denen es im Pflegebereich hakt.

Sachliches Gespräch

Voraussetzung allerdings: Das betreffende Unternehmen hat sich freiwillig dem Ombudsverfahren angeschlossen. Das haben von 62 teil- und vollstationären Einrichtungen sowie 53 Pflegediensten bisher 55 Pflegeanbieter getan. Sie vertrauen wie die zu Pflegenden darauf, dass Rupert Rieder im Konfliktfall beide Seiten anhört und sie miteinander in ein sachliches Gespräch bringt mit dem Ziel, das vorhandene Problem einvernehmlich zu lösen.

„Genau das ist ihnen seit zwölf Jahren in den allermeisten Fällen tatsächlich gelungen. Damit haben sie so manche Menschen von Sorgen befreit, die ihnen das Leben schwer gemacht haben“, würdigte Kreisdirektor Georg Beyß das Fingerspitzengefühl des engagierten Ombudsmannes.

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