Oldtimer-Fest: Bei diesem Anblick tuckern Herzen höher

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Ein Mann und sein Traktor: Guido Hambach von der IG Alte Schlepper Wissersheim. Foto: ch

Wissersheim. Dort, wo im Osten der Gemeinde Nörvenich der Kreis Düren an den Erftkreis stößt, dort liegt Wissersheim. In dem Ort mit etwas mehr als 900 Einwohnern haben die Freunde alter Traktoren und anderer motorisierter Schätzchen seit jeher eine Hochburg.

Wenn die Interessengemeinschaft zum Oldtimer-Fest einlädt, kommen Gleichgesinnte mit ihren Fahrzeugen angetuckert - sogar, wenn sie das mehrere Stunden Fahrt über Bundes-, Landes- und Kreisstraßen kostet. Rund 200 Traktoren, Unimogs, Motorräder und andere Kostbarkeiten auf Rädern standen schließlich auf den Wiesen des Bauernhofs der Familie Laufenberg an der Nievenheimer Straße am Wochenende beisammen - eine stolze Bilanz.

Guido Hambach von der IG Alte Schlepper machte darum auch kein unzufriedenes Gesicht, auch wenn er ziemlich im Stress war: Laufend rückten, derweil das fette Geräusch der Motoren durchs beschauliche Dorf tönte, Traktoren-Freunde von auswärts nach. Auch das Aufgebot der Wissersheimer brauchte sich nicht zu verstecken.

So konnten bei freiem Eintritt Besitzer und Seh-Leute ohne eigenes Gefährt mit Kennerblick durch die Reihen der aufgestellten Oldtimer streifen und Eichers, Porsches, Lanz-Bulldogs, McCormacks, Massey-Fergusons und andere Schlepper bestaunen.

Die letzten ihrer Art

Guido Hambachs Schlepper lag in der Gunst des Publikums weit vorne: Von insgesamt 18 Traktoren des Herstellers Nomag, die es heute noch gibt, gehören ihm immerhin zwei. Das nötigte den Gästen aus der Szene Respekt ab. Ehrensache: Mit handwerklichem Können hat Hambach seine Oldtimer selbst wieder aufgebretzelt.

Und sein Sohn hat, obwohl noch im Schüleralter, bereits seinen ersten Schlepper. Die Wissersheimer machen es den Besuchern schön. Auch denen, deren Herz für Gemütlichkeit schlägt, wurde mit kulinarischen Köstlichkeiten Rechnung getragen.
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