Nutzung des Rursees wird neu geregelt

Von: sis
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Blick auf den Rursee mit einmo
Befristet auf ein Jahr: Die Bezirksregierung in Köln erlässt zum 1. Juli eine neue Gemeingebrauchsverordnung für die Rurtalsperre Schwammenauel sowie die Stauanlagen in Heimbach und Obermaubach.

Heimbach. Die Bezirksregierung in Köln erlässt zum 1. Juli eine neue Gemeingebrauchsverordnung für die Rurtalsperre Schwammenauel sowie die Stauanlagen in Heimbach und Obermaubach. Die bisher gültige Verordnung ist 20 Jahre alt und läuft am 30. Juni aus.

Die neue wird aber zunächst keine 20 Jahre gelten: Sie soll nur für ein Jahr befristet werden.

Mit der Verordnung wird die Nutzung des Rursees geregelt: Die Fahrgastschifffahrt, Wassersportler oder auch die Camper sind von ihr betroffen.

In den kommenden zwölf Monaten soll nun überprüft werden, ob aus wasserwirtschaftlichen oder sonstigen öffentlichen Interessen der Gemeingebrauch im bisherigen Umfang langfristig zugelassen werden kann.

Der Pressesprecher der Bezirksregierung, Oliver Moritz, verwies unter anderem darauf, dass sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten auch auf europäischer Ebene viele Gesetze Bestimmungen auch mit Blick auf Trinkwasserqualität und Hochwasserschutz geändert hätten.

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