Nur Hambach knackt die 36-Grad-Marke

Von: kjl
Letzte Aktualisierung:
6009607.jpg
Hohe Temperaturen und viele Sonnenstunden haben den zweiten Sommermonat geprägt. Foto: Jörg Abels

Kreis Düren. Die Siebenschläfer-Regel hat im zweiten Sommermonat gehalten, was sie mit steigendem Luftdruck am Monatsanfang versprochen hatte. Mindestens drei Wochen Sommerwetter mit kleinen gewittrigen Phasen entschädigten uns für den kühlen Juni. Schwere Unwetter und extreme Höchstwerte der Temperatur waren zum Teil zu viel des Guten.

In der Summe aller Temperaturen lag der Mittelwert bei 20 Grad im Raum Düren, 19,6 Grad in Jülich, 19 Grad in Schmidt und 18,4 Grad in Vossenack. Die Abweichung vom 30-jährigen Mittel betrug in den Niederungen 1,5 Grad und oberhalb von 500 Metern enorme 2,5 Grad. 2006 und 2010 waren die Julimonate noch deutlich wärmer, dennoch zählte dieser Juli 2013 zu den zehn wärmsten der vergangenen 75 Jahre.

Viele Sommertage

Am heißesten wurde es am 22. Juli mit folgenden Höchstwerten der amtlichen Stationen: Niederzier-Hambach 36,7 Grad, Vettweiß 35,5 Grad, Drove 34,2 Grad, Düren, Hergarten, Linnich-Gevenich und Nörvenich 33,3 Grad, Heimbach 31,8 Grad sowie Schmidt und Vossenack 30,6 Grad.

Die Zahl der Sommertage, das sind Tage, an denen mehr als 25 Grad gemessen werden, war deutlich erhöht, mit beispielsweise 19 Tagen in Düren, zwölf Tagen in Schmidt und auf 600 Metern immerhin noch sechs Tagen.

Außergewöhnlich viel Sonnenschein trug zum Gelingen des Sommerwetters erheblich bei. Die Abweichung lag bei 135 bis 140 Prozent des Normalwertes. Zwischen den Höhengebieten der Rureifel und dem Aachener Land gab es kaum Unterschiede in den Monatssummen: Vossenack 213 Stunden, Linnich 253, Zülpich 269, Schmidt 273, Jülich 276 und Drove sowie Düren 287 Stunden.

Örtlich Starkregen

Nach dem verregneten Frühjahr war die Trockenheit des Julis eine Wohltat. Nur in der Zeit vom 1. bis 3. Juli und vom 24. bis 30. Juli fiel nennenswerter Niederschlag.

Die Monatssummen wurden aber – wie immer im Sommer – durch örtliche Starkregenfälle in der Differenz stark verändert. Nachfolgend einige Zahlen zum Vergleich: Brandenberg 20 Liter pro Quadratmeter, Drove 21 l, Heimbach, Vossenack und Düren 26 l, Schmidt 28 l, Hoven, Hambach und Jülich 30 l, Nörvenich 32 l sowie Linnich-Gevenich 42 l/qm. Von Hagelschlag und großflächigen Überschwemmungen blieb die Region zum Glück bisher verschont. Bleibt zu hoffen, dass dies auch Ende August festgehalten werden kann. Nach der Siebenschläfer-Regel hält das Sommerwetter noch bis Mitte August.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert