Nur gesunde Kinder können wirklich gut lernen

Von: Sandra Kinkel
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Die Kinder der Wehebachschule aus Langerwehe freuen sich, dass ihre Grundschule nun das Siegel „Gute gesunde Schule“ tragen darf. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. Viel Bewegung, gesunde Ernährung und Stressbewältigung spielen im Schulalltag der Langerweher Wehebachschule eine große Rolle. Das war eigentlich schon immer so. Jetzt ist die Grundschule als eine von 56 Schulen im Regierungsbezirk Köln und fünf Schulen im Kreis Düren in das Landesprogramm „Bildung und Gesundheit – gute gesunde Schule“ aufgenommen worden.

Anita Stützer, Regionalkoordinatorin des Programms bei der Bezirksregierung“ hat der Wehebachschule jetzt das Hausschild für die Teilnahme am Landesprogramm überreicht. Um in das Landesprogramm aufgenommen zu werden, mussten die Verantwortlichen der Wehebachschule zunächst einmal genau darstellen, was in Sachen Gesundheitsförderung an der Schule angeboten wird.

„Außerdem“, so die zuständige Lehrerin Cäcilia Creutz-Völker, „mussten wir 80 Fragen für ein so genanntes Schul-Screening beantworten. Auch dabei ging es um Gesundheit und Ernährung, aber auch Themen wie Anti-Aggressions-Training und Konfliktbewältigung.“ Cäcilia Creutz-Völker ist davon überzeugt, dass Kinder nur dann gut lernen können, wenn sie gesund sind. „Und natürlich müssen auch die Lehrer gesund sein.“

An der Wehebachschule sind Bewegungspausen in den Unterricht integriert, außerdem ist das Thema Gesundheitsförderung auch immer Teil der Lehrerkonferenzen. Cäcilia Creutz-Völker: „Unser Ziel ist es, eine Schule anzubieten, in der sich Schüler und Lehrer wohlfühlen und entfalten können.“ Jeder solle in seiner Individualität akzeptiert, gefördert und gefordert werden. Creutz-Völker: „Hierzu gehören eine entsprechende Lernraumgestaltung, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Bewegungsräume und auch Gruppenarbeitsplätze.“ Anita Stützer ergänzt: „Durch die Gesundheitsförderung werden Schulkultur, Schulklima und die Bildungsqualität insgesamt verbessert.“

Als Schule im Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“, sind die Verantwortlichen der Wehebachschule verpflichtet, jedes Jahr erneut nachzuweisen, dass Aktionen zur Gesundheitsförderung nach wir vor im Schulalltag fest verankert sind. „Uns ist wichtig“, so Anita Stützer, „dass die Schule sich ständig weiterentwickelt.“

An der Wehebachschule in Langerwehe war der Bewerbung in das Landesprogramm übrigens ein Beschluss der Schulkonferenz voraus gegangen. Anita Stützer: „Das ist uns deswegen besonders wichtig, weil eben hier auch die Eltern die Gesundheits-Aktivitäten der Schule mittragen.“

Im Rahmen des Programms „Bildung und Gesundheit“ haben die Lehrerinnen und Lehrer der Wehebachschule jetzt die Gelegenheit, regelmäßig an Fortbildungen teilzunehmen, was dann denn Kindern im Schulalltag wieder zugute kommt.

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