NRW-Stiftung gibt 99.700 Euro für das Böll-Haus

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Langenbroich. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung hilft bei der Sanierung des Heinrich-Böll-Hauses in Langenbroich.

Die Stiftung stellt dem gleichnamigen Verein einen Zuschuss in Höhe von 99.700 Euro zur Verfügung, um das ehemalige Sommerhaus des Schriftstellers Heinrich Böll und seiner Familie umfassend sanieren zu können. Das hat der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Staatsminister a. D. Harry Kurt Voigtsberger beschlossen.

Das Heinrich-Böll-Haus in Langenbroich wird im Sinne des Nobelpreisträgers seit 1991 als Zufluchtsstätte und Stipendiatenhaus für Autoren und Künstler aus aller Welt genutzt. Die NRW-Stiftung half seinerzeit bei der Einrichtung des Hauses mit und unterstützte schon 2001 kleinere Sanierungsarbeiten.

„Nach mehr als 20 Jahren intensiver Nutzung ist jetzt eine bauliche Sanierung und eine technische Modernisierung dringend notwendig, damit das Gebäude weiterhin genutzt werden kann“, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung. Der von Annemarie und Heinrich Böll geschaffene Charakter der „idyllischen Hofstelle“ soll dabei erhalten bleiben. Weitere Mittel für die Sanierung des BöllHauses seien beim Landschaftsverband Rheinland beantragt worden.

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