Nord-Dürener kämpfen gegen zunehmende Vermüllung

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Nord-Düren. Gleich mehrere Aktionen gegen die zunehmende Vermüllung gab es im Stadtteil Nord-Düren. „Jeder kann die negative Entwicklung erkennen, dafür muss man nur hinsehen“, sagten nicht nur die Mitglieder der Projektgruppe „Öffentliche Ordnung“, sondern auch zahlreiche Bewohner, die die Reinigungsaktion begleitet haben.

Mit Besen, Handschuhen und Warnwesten zogen Anwohner unterstützt von den „Närrischen Nord-Dürenern“ durch die am schlimmsten betroffenen Straßen im Kerngebiet Nord-Dürens, um auf den Handlungsbedarf an besonders vermüllten Plätzen hinzuweisen.

Zahlreiche Kinder und Jugendliche der Realschule Bretzelnweg und Kinder der Tagesstätten „Nordstadt-Piraten“, St. Joachim und „Lollypop“ beseitigten achtlos Weggeworfenes in Parkanlagen, auf Spielplätzen und am Straßenrand.

„Besonders schwer wiegt der seit Jahren systematisch abgelagerte Müll und das Sperrgut an immer den gleichen Plätzen“, betonen die an der Aktion teilnehmenden Mitglieder der St. Joachim Schützenbruderschaft. Ihrer Meinung nach sollte die Verwaltung illegale Ablagerungen nicht einfach abtransportieren, sondern die Verursacher ermitteln und strafrechtlich verfolgen.

Die Projektgruppe Öffentliche Ordnung hatte in den vergangenen Jahren einige Erfahrungen im Austausch mit der Stadtverwaltung gesammelt: „Wir suchen ständig den Kontakt zum Ordnungsamt und der Verwaltungsspitze. Dass die Situation nicht mit dem nötigen Ernst begegnet wird, zeigt die aktuelle Diskussion um die Aufstockung von Ordnungspersonal für Nord-Düren. Unsere Einschätzung wird hier einfach nicht berücksichtigt.“

Das Problem sei von einzelnen Anwohnern nicht zu lösen, man mache sich Sorgen um den Stadtteil, den immer mehr Menschen verlassen wollen, weil sie frustriert und verängstigt seien. „Unsere Aktion war erfolgreich“, sagt ein Sprecher.

Es wurden einige Verursacher von Müll ermittelt, sie werden zur Anzeige gebracht.

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