Norbert Weber kritisiert das Nein zum Kunstrasenplatz

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Lendersdorf. Auf das „Nein“ der Ratsmehrheit zum CDU-Antrag, 2016 auch den Bau eines Kunstrasenplatzes bei Alemannia Lendersdorf mit 250.000 Euro zu bezuschussen, reagiert der Bezirksausschussvorsitzende und Vorsitzende der Alemannia, Norbert Weber (CDU).

In seiner Stellungnahme geht er hart mit der „Ampel“-Koalition ins Gericht. „Die ‚Ampel Plus‘ zeigt ihr wahres Gesicht und hier besonders die Genossen der SPD-Fraktion. Nicht überall, wo das Wort sozial draufsteht, ist auch Soziales enthalten“, erklärt Weber. Dies zeige sich mal wieder daran, dass Alemannia Lendersdorf keinen Kunstrasenplatz bekommen soll. „Über die vom Sportamt der Stadt Düren geschaffenen Kriterien, die Vergabe der Kunstrasenplätze an Vereine zu knüpfen, die gute Jugendarbeit leisten und dementsprechend viele Mannschaften zum Spielbetrieb melden, setzt man sich einfach hinweg“, beklagt Weber und fragt: „Ist dies sozial?“

Das bürgerliche Leben in Lendersdorf sei mit der Schließung von Hauptschule und Lehrschwimmbecken bereits sehr belastet und werde nun erneut beeinträchtigt, in dem man der Alemannia den Kunstrasenplatz verweigere.

„Haben nicht verzichtet“

„Das Clubheim der Alemannia muss wegen ganz erheblicher Baufehler einen Anbau erhalten, in dem die bisherigen, nicht benutzbaren Umkleide- und Duschräume eingerichtet werden“, erklärt Weber. „Die vom SPD-Fraktionsvorsitzenden in diesem Zusammenhang in der Ratssitzung Mitte Dezember gemachte Äußerung, die Alemannia würde wegen des Anbaus auf einen Kunstrasen verzichten, entspricht nicht den Tatsachen. Richtig ist, dass die Alemannia damit einverstanden war, wegen des anstehenden Anbaus die Bewerbung um den Kunstrasen auf den Zeitraum 2016/2017 zu verschieben.“

Norbert Weber ist überzeugt, dass bei der Entscheidung gegen die Alemannia nicht die sportlichen Aspekte im Vordergrund standen. „Hier geht es, genau wie bei Hauptschule und Lehrschwimmbecken, nur darum, den politischen Willen der ‚Ampel Plus‘ als Mehrheitskoalition durchzusetzen. Liebe Kollegen der SPD und ‚Ampel Plus‘, wenn Sie dies unter sozial verstehen, dann haben Sie Ihr Ziel weit verfehlt.“

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