Nörvenicher erkämpft sich Platz 12 bei Mountainbike-WM

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Hat sich an der Weltspitze der
Hat sich an der Weltspitze der Mountain-Biker etabliert: Robert Mennen aus Nörvenich belegte bei der WM in Frankreich den zwölften Platz.

Nörvenich. Der aus Nörvenich stammende Robert Mennen fuhr jetzt in Ornans/Frankreich bei Mountain-Bike-Marathon-Weltmeisterschaft ein kluges Rennen, das auf Rang 12 endete. Damit unterstrich der 27-Jährige nach seinen hervorragenden Leistungen über die ganze Saison einmal mehr, dass er inzwischen in der Welt-Elite des MTB-Rennsports angekommen ist.

Äußerst schwierige Rahmenbedingungen verlangten Mensch und Maschine alles ab. Die 84 Kilometer lange und mit 3300 Höhenmetern ausgestattete Strecke ist bei hervorragenden Wetterverhältnissen schon anspruchsvoll genug. Doch das Regenloch Frankreichs, wie die Gegend im französischen Jura betitelt wird, hatte Wort gehalten und die Marathon-WM auch noch mit leichtem Dauerregen begleitet. Schlimmer war allerdings das, was nachts und in den Tagen zuvor heruntergekommen war. Der hatte die Strecke in einen Schlingerkurs par Excellence verwandelt.

So war es eine Weltmeisterschaft, die als extrem zu bezeichnen ist. Die Bilanz: Von 137 gestarteten Herren kamen nur 91 ins Ziel, von 51 gestarteten Damen immerhin 40. Auch der mehrmalige deutsche Meister Wolfram Kurschat und Sabine Spitz, Gold-, Silber- und Bronze-Gewinnerin bei Olympischen Spielen, mussten das Rennen vorzeitig abbrechen.

Mennen hatte bewusst eine defensive Taktik gewählt, weil er schon beim Training den Kurs als„ziemlich fordernd” empfunden hatte. „Vielleicht war es sogar das härteste Rennen, das ich je gefahren bin”, gab er im Ziel zu Protokoll.

Mit Startnummer 29 ins Rennen gegangen, kämpfte sich Robert Mennen kontinuierlich nach vorne. Dass es am Schluss nicht zu einer noch besseren Platzierung langte, lag auch an einem Defekt in der Vorderradbremse. Dennoch zeigte sich Mennen nicht unzufrieden, im Gegenteil: „Platz 12 bei diesen Bedingungen und dem hochkarätigen Teilnehmerfeld: Damit kann ich gut leben”, meinte er.

Überraschungssieger bei den Männern wurde der Grieche Periklis Ilias vor dem Freiburger Moritz Milatz sowie dem Tschechen Kristian Hynek. Bei den Frauen gewann die Dänin Annika Langvad vor der Norwegerin Gunn-Rita Dahle-Flesjaa und Esther Süss aus der Schweiz.
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