Nörvenich: Es geht auch mal ganz ohne Tollitäten

Von: kte
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Die Tanzgruppe „Dance Stars“ überzeugte bei ihrem Auftritt auf der Nörvenicher Damensitzung zum ersten Mal mit männlicher Unterstützung. Foto: Kevin Teichmann

Nörvenich. In Nörvenich wurde am Samstag eine jahrzehntelange Tradition fortgesetzt. Das närrische Treiben lag einmal mehr in rein weiblicher Hand. „Es gibt in diesem Jahr zwar keine Tollitäten“, so Pressesprecherin Ute Meyer am Rande der Damensitzung, „aber das soll die Stimmung nicht schmälern“.

Das Programm der Damensitzung ließ jedenfalls Hochstimmung aufkommen. Die Schlossgarde Brühl „Rut-Wieß“ leiteteden närrischen ein. Weiter im Programm machte Bauchredner Gérard, der mit seinen Puppen Dino und Freddy zum herzlichen Lachen anregte.

Die „Dance Stars“, die bislang als reine Mädchen-Tanzgruppe bekannt waren, hatten erstmals mit Andreas Bongen auch männliche Verstärkung dabei – die Zuschauerinnen freute es umso mehr. Anschließend lockerte Büttenredner Kai Kramosta die Stimmung weiter auf. Ihren letzten Auftritt boten die „Neffelbach-Boys“ dar. Nach über 30 Jahren verlassen sie die große Bühne. „Et fussich Julche“ Marita Köllner bestach mit ihren kölschen Liedern und Geschichten, bevor die Kölner Garde „Luftflotte“ zum Tanz auflief. Sehr gut kam aber auch die Coverband „Echte Fründe“ an. Im Anschluss zeigte die Drei-Burgen-Garde zum ersten Mal einen Stippeföttche-Tanz.

„Die schönste Halle“

Bruce Kapusta, der „Entertainer mit der Trompete“, heizte nochmals an, bevor das Männerballett „Die Tanzbienen“ und die Musikgruppe „Mennekrather“ den Sitzungsabend abrundeten. Die Stimmung in der Neffeltalhalle war durchweg großartig.

Das fand auch Ute Meyer: „Wir haben eine große Bühne auf der jeder etwas geboten bekommt. Wir haben mitunter die schönste Halle.“ Die volle Halle sei ein ganz besonderes Prädikat: „Vettweiß mit seinem reinen Zeltkarneval ist natürlich eine große Konkurrenz. Es liegt keine zehn Kilometer entfernt und man muss die Situation natürlich realistisch betrachten: Kaum eine Person leistet sich heutzutage für mehr als eine Sitzung.“

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