Noch immer sorgen defekte Leitungen für Ärger

Von: Christoph Lammertz
Letzte Aktualisierung:

Kreis Düren. Die Störungen im Telefonnetz der Telekom sorgen auch knapp drei Wochen nach Auftreten der ersten Probleme im Dürener Land noch immer für Ärger.

Zwar gab eine Konzernsprecherin auf Anfrage der DZ die Auskunft, die durch Schmelzwasser entstandenen Kabeldefekte, die vor allem im Dürener Stadtteil Echtz und in der Gemeinde Hürtgenwald einen Großteil der Leitungen lahmgelegt hatten, seien seit Ende vergangener Woche behoben, doch nach wie vor melden sich Leser in der Redaktion, die noch immer nicht telefonieren oder im Internet surfen können.

Ein Telekom-Mitarbeiter, der namentlich nicht in der Zeitung genannt werden möchte, will von aktuell noch 280 Störungen in der Gemeinde Hürtgenwald wissen. Die Telekom-Sprecherin bestätigte diese Auskunft nicht.

„Es ist nicht auszuschließen, dass es im Nachhinein noch zu Einzelstörunen kommen kann, zum Beispiel weil der Router neu gestartet werden muss, durch Kontakt mit Wasser ein Kurzschluss entstanden ist oder einzelne Leitungen vertauscht worden sind”, sagte die Konzernsprecherin.

Betroffene Kunden sollten sich unbedingt bei der Kundenhotline unter 0800/3301000 melden. Gerade bei dem Problem vertauschter Leitungen scheint es sich nicht nur um wenige Einzelfälle zu handeln. Darauf lassen zumindest die Anrufe irritierter Telekomkunden in der DZ-Redaktion schließen.

Unterdessen wirft der Telekom-Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden will, seinem Arbeitgeber vor, die Probleme durch Personalsparmaßnahmen verschärft zu haben. „Die Telekom setzt für die technischen Dienste Subunternehmer ein. Doch da fehlt die Manpower”, kritisiert er. In früheren Zeiten seien Störungen von diesem Ausmaß in wenigen Tagen behoben gewesen. Die Telekomsprecherin nahm zu diesem Vorwurf nicht Stellung.
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