Niederländische Kunst auf Schloss Burgau

Von: Annika Johnen
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Der künstlerische Leiter des Schloss Burgau, Pit Goertz, und die Künstler Hans Kuijs, Theo van Keulen, Jan Vosters, Aldona Stachowska, Matty Christensen, Bert Staal, Ben van Kollenburg und Bürgermeister Paul Larue freuen sich über die Ausstellung. Foto: Annika Johnen

Düren. „Die Kunst bietet uns Zuflucht und Schutz“, betonte Kunst- und Kulturhistoriker Dr. Peter Thoben bei der Eröffnung der Ausstellung „Podium DAK - actuele Kunst aus den Niederlanden“, die bis zum 17. August im Schloss Burgau zu Gast sein wird.

„Das Podium DAK ist eine Plattform für Künstler der Region Eindhoven“, stellte der künstlerische Leiter des Schlosses Burgau, Pit Goertz, heraus, und bekräftigte: „Es bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen, wobei sie aber auch Künstler von außerhalb aufnehmen.“

Die Künstler Hans Kuijs, Theo van Keulen, Jan Vosters, Aldona Stachowska, Ben van Kollenburg und das Duo Bert Staal und Matty Christensen zeigen ein breites Spektrum der zeitgenössischen Kunst – von klassischer Malerei über Skulpturen und Installationen bis hin zu Objekten. „Der Name DAK bedeutet ‚De andere Kant‘, also auf deutsch ‚Die andere Seite‘. Die Idee stammt von Alfred Kubins gleichnamigen Roman“, unterstrich Thoben. In den Niederlanden ist das Podium in einer alten Schalterhalle untergebracht, wo regelmäßig Ausstellungen stattfinden. „Ben van Kollenburg, Organisator und ehemaliger Museumsdirektor, reist immer wieder durch die Niederlande auf der Suche nach neuen Lokalitäten und stellt Ausstellungen im ganzen Land auf die Beine“, hob Goertz hervor und betonte: „Bei solch einer Ausstellung haben wir uns auch kennengelernt. Ben van Kollenburg ist einer der bekanntesten Kunstmacher von Heerlen bis Amsterdam.“

Ein besonderes Werk für Düren haben Bert Staal und Matty Christensen geschaffen. Anhand von Fotos verschiedener Skylines bekannter Dürener Orte, haben die beiden Kreativen die Silhouetten in Haarkämmen dargestellt, indem sie Zacken entfernten beziehungsweise kürzten. So entstanden Silhouetten vom Rathaus, dem Braunkohletagebau oder auch des Schlosses. „Die Menge der Kunstbegeisterten an sich erhöht sich in unserer Zeit eher nicht mehr. Der Austausch unter den Menschen steigert sich jedoch“, hob Goertz heraus und bekräftigte: „Künstler sind Botschafter. Jeder der hier war, wird den Gedanken von Düren mit sich tragen.“

Die Ausstellung ist mittwochs und samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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