Nideggen - Nideggens neues Gewerbegebiet wird auf den Weg gebracht

Nideggens neues Gewerbegebiet wird auf den Weg gebracht

Von: sis
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Nideggen. Der Rat der Stadt Nideggen wird sich am Dienstag auch mit dem sogenannten Sonder- und Gewerbegebiet in der Nähe des Gutes Kirschbaum beschäftigen. Dieses Areal liegt zwischen den Landstraßen 249 und 33 am Kreisverkehr. Es harrt seiner Nutzung. Der Rat kann nun kommende Woche diese auf den entscheidenden Weg bringen.

Denn der Ausschuss für Stadtentwicklung und Tourismus hat sich am Dienstag über zwei Stunden im öffentlichen wie nichtöffentlichen Teil der Sitzung mit diesem Thema beschäftigt. Und er fasste den Beschluss, dass das Kommunalparlament am 22. Januar doch angesichts einer zügigen Vermarktung eine Ausschreibung machen solle, damit sich Investoren mit ihren Konzepten melden können.

Es gibt einige Interessenten. Teilweise saßen sie am Dienstag auf den Zuhörerstühlen und lauschten zwei Referenten zu diesem Thema. Einer vertrat die Firma Ten Brinke. Das Unternehmen aus den Niederlanden, dessen Tochterfirma Ten Brinke Projektentwicklung in Bocholt seinen Sitz hat, schlägt vor, dort auf über 19.000 Quadratmetern einen Einkaufskomplex mit einem großen Lebensmittel-Einzelhandel, mehreren kleineren Geschäften und natürlich vielen Stellplätzen zu bauen. Ten Brinke war auch maßgeblich an der Realisierung der Neuen Mitte in Niederzier beteiligt und baut das Feriendorf „Eifeler Tor“ in Heimbach.

Zuvor hatten die Ausschussmitglieder aber den Worten von Pauline Hagenbucher gelauscht. Die Studentin der RWTH Aachen hat sich in ihrer Masterarbeit mit der „Entwicklung eines nachhaltigen und zukunftsfähigen Nutzungskonzeptes für Flächen in der Stadt Nideggen“ beschäftigt.

Die Ergebnisse ihrer ausführlichen Studie gipfelten in drei Empfehlungen: eine Hotelnutzung in Form eines Sport- und Wellness-Hotels; eine gewerbliche Nutzung in Form eines weiteren Gewerbegebietes; eine Einzelhandelsnutzung, die den aperiodischen Bedarf bedient. Die Ausschussmitglieder stellten zu beiden Referenten manche (kritische) Frage. Ihr Beschluss, dem Rat eine Ausschreibung zu empfehlen, erfolgte dann im nichtöffentlichen Teil.

Und während dieses verließ Ausschussvorsitzender Hubert Müller verärgert den Sitzungssaal: „Ich weiß, dass ich in formalen Angelegenheiten einer Sitzungsleitung nicht sattelfest bin, aber ich fühlte mich auch von der Verwaltung im Stich gelassen.“ Er übergab die Sitzungsleitung an seine Stellvertreterin Gudrun Zentis von den Bündnis-Grünen. Ob der Christdemokrat den Vorsitz generell niederlegt, will er mit seiner Fraktion am Montag beraten.

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