Nideggen - Nideggener Realschüler fühlen sich übergangen

Nideggener Realschüler fühlen sich übergangen

Von: Bruno Elberfeld
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Mit selbst gefertigten Transpa
Mit selbst gefertigten Transparenten demonstrierten Schüler der Realschule Nideggen am Donnerstagnachmittag für den Erhalt ihrer Schule.

Nideggen. Laut und bunt war es am Donenrstagnachmittag auf dem Nideggener Marktplatz vor dem Rathaus. Etwa 150 Schülerinnen und Schüler der Realschule Nideggen machten ihrem Unmut über die aktuelle Entwicklung in der Nideggener Schullandschaft mit eindeutigen Transparenten, mit schrillen Trillerpfeifen und Sprechchören Luft.

Auf vielen Spruchbändern stand zu lesen: „Jetzt reden wir!” Will heißen, wie Schülersprecher Fabian Pütz aus dem Jahrgang 8 sagte: „Wir Schüler wollen ernst genommen werden! In den vergangenen Wochen fühlten wir uns übergangen!” Eine Abordnung der Realschüler suchte Bürgermeisterin Margit Göckemeyer auf, während ihre Kollegen vor dem Rathaus in der Zülpicher Straße ihre Forderungen stellten. „Wir demonstrieren,auf allen Vieren”, war da zu hören oder „Kreuzau, nein danke!” Göckemeyer führte mit den Vertretern der Demonstranten in ihrem Amtszimmer offenbar ein längeres Gespräch, denn sie erschien nach etwa einer halben Stunde und hörte sich die Wünsche des Plenums an. Die Moderation übernahm Fabian Pütz.

Wunschpartner

Göckemeyer machte den Schülerinnen und Schülern klar, dass ein Zusammenschluss mit den Schulen in Kreuzau unabdingbar sei, weil ansonsten der Standort Nideggen in einigen Jahren mangels Schüler geschlossen werden könnte. Zudem sei Kreuzau deshalb der Wunschpartner, weil er nicht allzu weit entfernt liege. An einer Sekundarschule gehe kein Weg vorbei, weil das Modell Hauptschule landesweit irgendwann in den nächsten Jahren zu wenige Anmeldungen haben werde.

Schülerin Corinna dachte besonders an die Lehrer. „Ich will, dass unsere Lehrer an der Schule bleiben”, forderte sie, „und nicht zu weit zu anderen Schulen fahren müssen!”
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