Nicht schön, aber sicher: Betonklötze schützen Weihnachtsmarkt

Von: asw/ja
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Als Reaktion auf den Terroranschlag in Berlin hat die Stadt die Eingangsbereiche des Weihnachtsmarkt mit Betonklötzen gesichert. Foto: Abels

Düren. Dass die schweren Betonklötze rund um das Karussell und in den Eingangsbereichen nicht schön sind, räumt Christine Käuffer ein. Anders aber sei die Vorgabe der Polizei, den Weihnachtsmarkt nach dem Terroranschlag von Berlin mit technischen Sperren gegen das Eindringen von Lkws zu sichern, auf die Schnelle nicht zu erfüllen gewesen, erklärt die städtische Rechtsdezernentin auf Nachfrage.

Die Stadt hat die Betonklötze, die nun bis zum Ende des Weihnachtsmarktes/Winterlandes am 8. Januar auf dem Rathausvorplatz stehenbleiben, angemietet, denkt aber über den Kauf von dann auch optisch gestalteten Elementen nach.

Wie in Zukunft in puncto Sicherheit mit anderen Großveranstaltungen und Märkten, auch solchen auf dem Annakirmesplatz, umgegangen wird, werde derzeit geprüft, betont Käuffer. Fest stehe bereits, dass auch bei der Annakirmes im kommenden Jahr wieder Betonklötze zum Einsatz kommen sollen. Auch sollen die Rettungs- und Fluchtwege wieder mit Fahrzeugen gesichert werden, die bei Bedarf weggefahren können.

„Allerdings wollen wir künftig dauerhafte Absperrungen auf dem Annakirmesplatz. Vielleicht sogar Betonklötze, die versenkbar sind. Allerdings muss noch geprüft werden, ob diese Idee baulich umsetzbar ist“, ergänzt Käuffer. Wenn es eine solche Dauerlösung gibt, sollen die Sprinter wegfallen. Außerdem soll ein stetes Auf- und Abbauen der Betonklötze vermieden werden.

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