Neujahrsturnier: Bis in den frühen Morgen an 16 Tischen geschmettert

Von: kel
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Emsig wurde beim Neujahrsturnier der DJK TTC Schlich bis in die frühen Morgenstunden gespielt. Foto: kel

Schlich. In der Langerweher Sporthalle leisteten die Tischtennisspieler und vor allem die Organisatoren des 33. Neujahrsturniers der DJK TTC 1948 Schlich wieder einmal Schwerarbeit. An drei Tagen ging es jeweils bis in die Abend- beziehungsweise Nachtstunden – samstags bis 3.15 Uhr und freitags bis 3 Uhr –, ehe die Sieger und Platzierten in den neun Klassen feststanden. Die 16 Tische waren ständig belegt.

Der kleine Verein mit nur noch zwei Mannschaften und nicht einmal 20 eigenen Aktiven hält die Tradition dieses Turniers jedoch mit Freude und unbändigem Einsatz am Leben. Nach der Anmeldung beim Verband im August werden 150 Vereine in ganz Nordrhein-Westfalen per Post eingeladen. Außerdem gehen 3000 E-Mails an die Adressen, die die Turnierleitung in all den Jahren gesammelt hat.

Auf bekannten Tischtennis-Internetseiten und bei Facebook wird die Werbetrommel weiter gerührt, ebenso mit Flyern und Plakaten. So ist es nicht verwunderlich, dass es auch 2016 wieder zahlreiche Meldungen von Spielern aus ganz NRW gab. So kamen mehrere Hundert Teilnehmer in den Spielstärken von der 3. Kreisklasse bis zur 2. Bundesliga aus Jülich, Duisburg, Dortmund, Essen, Paderborn, Köln und Düsseldorf, die das Turnier hauptsächlich als Vorbereitung auf die kommende Rückrunde sehen. Die Altersbandbreite reichte von zwei zwölf Jahre alten Mädchen bis zum 73-jährigen Horst Lindner.

Da die Schlicher Tischtennis-Verantwortlichen auch technisch immer auf der Höhe der Zeit bleiben, stellten sie in diesem Jahr wieder eine Neuerung vor. Über eine App konnten die Spieler stets auf ihren Handys verfolgen, wer gerade spielte, wann ihr nächstes Match stattfand und wie die Gruppenstände aussahen. All das konnten sie auch in der Halle auf einem Multidisplay abrufen.

Am Ende gab es für die Sieger, Zweiten und Dritten Preisgelder von jeweils 50, 35 und 25 Euro. Da die Schüler und Jugendlichen keine Geldpreise erhalten dürfen, standen auch noch 44 Pokale zur Verteilung an.

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