Oberzier - Neujahrskonzert des Orchesters der Musikschule

Neujahrskonzert des Orchesters der Musikschule

Von: aj
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Beim Neujahrskonzert begeisterte das symphonische Orchester der Musikschule unter Leitung von Eva-Maria-Gaul rund 450 Besucher. Foto: Jakobs

Oberzier. Rund 450 Gäste füllten die Aula der Gesamtschule, als die rund vierzig Musiker des symphonischen Orchesters der Musikschule Niederzier festlich gekleidet unter der Leitung von Eva-Maria Gaul die Bühne betraten.

Das Orchester eröffnete das 13. Neujahrskonzert mit dem Stück „Also sprach Zarathustra” und gewann damit augenblicklich die Aufmerksamkeit des Publikums. Nach diesem famosen Auftakt erfolgte die Begrüßung durch Bürgermeister Hermann Heuser, der die Besucher auf „einen spannenden und unterhaltsamen Abend” einstimmte.

Humorvolle Randbemerkungen

Von klassischen Melodien über Operetten bis hin zu Stücken von Phil Collins war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Leiterin des Orchesters, Eva-Maria Gaul, führte erstklassig durch das Konzert. Zu jedem Stück fand sie kurze, informative, aber auch humorvolle Bemerkungen. Den Titelsong aus „Der Pate” kündigte sie beispielsweise mit den Worten an: „Für manche klassische Musik, für manche ein Klassiker der Filmmusik, für sie hoffe ich einfach nur schön”.

Die Melodien aus bekannten Musicals wie „Starlight Express”, „Phantom der Oper” oder „Cats” sorgten für Begeisterung und tobenden Applaus. Beim letzten Stück vor der Pause „A Christmas Auld Lang Syne” griff die Orchesterleiterin dann auch selbst zur Trompete.

Eine Überraschung erwartete das Konzertpublikum nach der Pause, als Musikclown Gerd Thul unerwartet auf die Bühne stolperte. Humorvoll stellte er dem Publikum und Eva-Maria Gaul verschiedene Instrumente vor, um im Orchester mitspielen zu dürfen, darunter „die kleinste Blockflöte der Welt”, eine „eingelaufene” Trompete und eine Nasenflöte. Als die Leiterin alle Instrumente ablehnte, griff er auf das Xylophon zurück und bewies sein wahres Können.

Nach dieser humorvollen Einlage spielte das Orchester noch mehrere Kompositionen. Das Konzert endete mit einer Wiener Walzermelange von Johann Strauß. Das Publikum belohnte die Darbietungen mit frenetischem Applaus und nach einigen Zugaben war man sich einig, dieser Abend hat sich mehr als gelohnt und findet hoffentlich 2012 eine Fortsetzung.
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