Neujahrskonzert der Musikschule mit John Cashmore

Von: Bruno Elberfeld
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Gaststar John Cashmore und das Symphonische Orchester der Musikschule Niederzier begeisterten beim Neujahrskonzert. Foto: bel

Niederzier. Der Beobachter staunte schon vor Beginn des 15. Neujahrskonzerts des Symphonischen Orchesters der Musikschule Niederzier. Etwa 600 Besucher füllten die Aula der Gesamtschule. „Das Neujahrskonzert ist eines der großen Ereignisse im Kulturkalender von Niederzier“, begründete dies Bürgermeister Hermann Heuser. Und er fügte hinzu, dass der Auftritt des hochwertigen Orchesters mit dem international renommierten Gaststar John Cashmore die Menschen angelockt hätte.

Der Sänger ist vielen noch lebhaft als Don Parker im Musical „Gaudi“ in Alsdorf oder später in Köln in guter Erinnerung. Die Leiterin des Orchesters, Eva-Maria Gaul, fungierte auch gekonnt als Moderatorin. So gab sie den Werdegang Cashmores in prägnanten Sätzen wieder, warf hier und da einen Blick auf den Werdegang ihrer Truppe und hatte für jede Komposition Informationen parat. So wussten die Gäste am Ende, wann Mozart seine „Kleine Nachtmusik“ geschrieben hat, wie viele Versionen von „Hallelujah“ existieren, konnten den Daheimgebliebenen erzählen, wann und wo Frank Sinatra seine weltbekannten Hits vorgetragen hat.

Mit „O sole mio“ und dem Gaudi-Titel „Closer to heaven“ animierte Cashmore in Begleitung des Orchesters das Publikum zu ersten Ovationen. Im zweiten Teil dann applaudierten die Menschen nach John Cashmores „Parca Guell“ aus dem Musical Gaudi durchaus heftiger.

Doch im Mittelpunkt des Abends standen die Musiker des Symphonischen Orchesters, die sich viele Wochen auf dieses Ereignis vorbereitet hatten. Authentisch und mit großem Selbstbewusstsein meisterten die Musiker Stücke von Mozart, das „Hallelujah“ von Leonard Cohen, den „Schlittschuhläufer-Walzer“ von Emil Waldteufel, ein Potpourri von Schlagern aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, den „Kaiserwalzer“ von Johann Strauß, „Disney at the Movies“, „I am what i am“ aus „La Cage aux Folles“. Für jeden Besucher war etwas dabei.

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