Neujahrsempfang des Vereins „Hürtgenwald hilft“

Von: fjs
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Helfende Hände zur Eingliederung der Flüchtlinge: Der Verein „Hürtgenwald hilft“ bedankte sich beim Neujahrsempfang bei den freiwilligen Helferinnen und Helfern. Foto: Fred Schröder

Hürtgenwald. Die Flüchtlingshilfe in der Höhengemeinde Hürtgenwald hat mehr als 100 helfende Hände. „Sie alle haben eine Teil zur Integration der Geflüchteten und zur Erhaltung des sozialen Friedens in der Gemeinde beigetragen“, begrüßte Gisela Gerdes, Vorsitzende des Vereins „Hürtgenwald hilft“, die Gäste beim Neujahrsempfang des Vereins im Bergsteiner Forum Berinsteyn.

Der im Mai 2016 gegründete Verein hat derzeit bei steigender Tendenz rund 50 Mitglieder und basiert auf der bereits erfolgreich arbeitenden Flüchtlingshilfe in der Höhengemeinde. Rund 200 Flüchtlinge, sagte Gisela Gerdes weiter, werden derzeit in der Gemeinde Hürtgenwald betreut. Die Initiative besucht die Neuankömmlinge und begleitet sie zu wichtigen Terminen. Sie versorgten sie auch mit dem Notwendigsten und richteten eine Fahrradwerkstatt ein, um die Flüchtlinge mobil zu machen.

Freiwillige Dolmetscher stellten sich zur Verfügung und vermittelten Deutschkenntnisse. Seit Jahresbeginn werden in Zusammenarbeit mit einer Sprachenschule zwei professionelle Deutsch-Kurse angeboten. Patenschaften wurden übernommen und Hilfestellung bei der Wohnraumbeschaffung geleistet. „Immer stellen sich die vielen Freiwilligen neuen Herausforderungen“, erklärte Gisela Gerdes, die mit besonderem Stolz darauf verwies, dass rund 20 Personen auch beruflich eingegliedert werden konnten.

„Ohne Menschen wie Sie hätten wir die große Herausforderung verloren“, unterstrich Bürgermeister Axel Buch (CDU) die herausragende Bedeutung der Hilfe durch Freiwillige.

Barbara Boos-Kluß überreichte eine Spende von 300 Euro als Teil des Erlöses aus dem Wintermarkt beim Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde in Hürtgen und Lars Himmler (MHD) wird den Verein organisatorisch unterstützen. Zudem soll die bewährte Zusammenarbeit mit Bürgermeister und Verwaltung fortgesetzt werden, versicherte die Vorsitzende.

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