Neujahrsempfang: Bürgermeister Larue blickt optimistisch ins Jahr 2013

Von: Stephan Johnen
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Nach dem Empfang im Winkelsaal von Schluss Burgau lud Bürgermeister Paul Larue gestern Vertreter von Behörden, Verbänden und der Industrie ins Leopold-Hoesch-Museum ein. Foto: Johnen
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Der Blick auf das Hinterteil des Löwen auf dem Rathaus ist eindeutig: Hier ist nur ein Schweif zu sehen. Foto: Elberfeld

Düren. Zugegeben – das Jahr 2012 war nicht immer leicht. Die Ruine der Stadthalle ist unverändert eine offene Wunde mitten in der Dürener Innenstadt. Es gab Irrungen und Wirrungen bei der Wahl eines Technischen Beigeordneten. Eine Wahl, die schließlich dennoch klappte. Und auch der nördliche Hoeschplatz ist noch lange kein Schmuckstück. „Ich sehe die Baustellen“, versicherte Dürens Bürgermeister Paul Larue.

Doch er appellierte an die Bürger der Stadt, ebenso die Entwicklungen, die Fortschritte zu sehen und diese anzuerkennen. „Wir brauchen Menschen, die anpacken. Und keine ewigen Besserwisser, Kritiker und Theoretiker. Wir brauchen Menschen, die den Problemen zu Leibe rücken“, sagte Larue vor Vertretern der Vereine am Dienstagabend im Winkelsaal von Schloss Burgau beim ersten der drei Neujahrsempfänge der Stadt. Am Mittwoch empfing er Vertreter von Behörden, Verbänden und der Industrie ins Leopold-Hoesch-Museum, am Donnerstag lädt er Vertreter der sozialen und karitativen Einrichtungen und Vereine ins Krankenhaus ein.

Beispiele aus dem vergangenen Jahr, auf die Düren stolz sein könne, lieferte Larue gleich mit. Den Vertretern der Vereine nannte er exemplarisch fünf Projekte: Das Programm Soziale Stadt werte den Dürener Norden auf und belebe zugleich den Stadtteil. Dank des Einsatzes der Merkener Vereine, die einen Trägerverein gründen, sei es gelungen, die Mehrzweckhalle zu erhalten.

Mit Hilfe der freien Träger der Jugendhilfe sei es im Stadtgebiet möglich, alle Jugendfreizeitheime auch in finanziell schwierigen Zeiten offen zu halten und das Angebot der Mobilen Jugendarbeit weiter zu ermöglichen. Im Norden, im Süden und in der Mitte der Stadt entstehen drei Kunstrasenplätze. „Das ist erst der Anfang“, versicherte Larue. Ein „großer Erfolg“ sei auch die Initiative gegen Kinderarmut. Larue bat alle Zuhörer, sich Gedanken darüber zu machen, mit welchen Projekten Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien ins Vereinsleben integriert werden können. „Stellen Sie einen Förderantrag“, rührte er die Werbetrommel für den Fonds der Initiative.

Im Leopold-Hoesch-Museum hob Dürens Bürgermeister gestern weitere gute Nachrichten hervor: Die städtischen Museen würden international beachtet, die Fusion der Volkshochschulen im Südkreis habe die Zahl der Bildungsangebote erhöht, die Sanierung der Schultoiletten schreite voran und Dank des Einsatzes einer „Großen Koalition“ in Berlin werde auch der Bau der Ostumgehung immer konkreter. Offene Baustellen seien die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes und der westlichen Schützenstraße. Doch auch bei diesen Punkten sei Larue „optimistisch“.

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