Kreis Düren/Stockheim - Neues Verwaltungsgebäude ist ein 10,5-Millionen-Euro-Projekt

Neues Verwaltungsgebäude ist ein 10,5-Millionen-Euro-Projekt

Von: Jörg Abels
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Über 50 000 Notrufe bearbeiten die Disponenten der Rettungsleitstelle im Jahr. Foto: Abels
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Ab Mai 2019 stehen ihnen dafür im neuen Gebäude des Rettungsdienstes Kreis Düren Räume mit zusätzlichen Arbeitsplätzen und modernster Technik zur Verfügung. Foto: Animation: Monath
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Vertreter von Politik und Verwaltung, des Rettungsdienstes und der Baufirmen gaben den Startschuss zum Bau des 10,5-Millionen-Euro-Projekts. Foto: Abels

Kreis Düren/Stockheim. Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) spricht von einem „weiteren Quantensprung für die Sicherheit der Menschen“. Der Rettungsdienst Kreis Düren (RdKD) investiert am Feuerschutztechnischen Zentrum (FTZ) in Stockheim 10,5 Millionen Euro in ein neues Gebäude. 8,4 Millionen werden von den Krankenkassen übernommen.

Im Erdgeschoss wird bis November 2018 eine Halle mit Platz für 18 Fahrzeuge entstehen, vom Notarzt- bis zum Rettungswagen. Dabei handelt es sich um Reservefahrzeuge, die nach dem Rettungsdienstbedarfsplan bereitgestellt werden müssen, um zum einen den Bedarf in Spitzenzeiten abdecken zu können, erklärt der zuständige Kreisdezernent und RdKD-Vorstand Peter Kaptain.

Vor allem aber stehen sie als Ersatz zur Verfügung, wenn eines der Fahrzeuge an den neun Rettungswachen und drei Notarztstandorten in Trägerschaft des RdKD nach einem Einsatz überholt werden muss oder eine Inspektion ansteht. „Früher haben die Fahrzeuge dann vorübergehend nicht zur Verfügung gestanden“, erklärt Kaptain. „Mit dem Hol- und Bringdienst ist nun jederzeit die volle Einsatzbereitschaft sichergestellt.“

Ins erste Obergeschoss wird die Verwaltung des RdKD einziehen, im zweiten Obergeschoss wird neben dem Zivil- und Katastrophenschutz die Rettungsleitstelle des Kreises Düren ihre neue Heimat finden. Deren 30 Mitarbeiter sind in den bisherigen Räumen nicht nur technisch längst an ihre Grenzen gestoßen.

Acht statt bislang vier Arbeitsplätze

Allein im vergangenen Jahr mussten die Disponenten als 51.000 Notrufe abarbeiten. „Neun von zehn Notrufen entfallen auf den Rettungsdienst“, erklärt Kaptain. Da lag eine räumliche Zuordnung der Leitstelle zum RdKD nahe.

Wenn die neue Leitstelle nach einem Probebetrieb im Mai 2019 ihre Arbeit mit modernster Technik aufnehmen wird, stehen in Spitzenzeiten nicht nur acht statt bislang vier Arbeitsplätze für die Disponenten zur Verfügung. Da die Kreise Heinsberg und Euskirchen in Zukunft die gleiche Technik verwenden werden, könnten deren Einsätze bei einem Ausfall der dortigen Leitstellen auch von Stockheim aus koordiniert werden.

Damit wird eine gesetzliche Auflage erfüllt. Allein in die Technik der Leitstelle fließen 2,7 Millionen Euro, der Verwaltungstrakt kostet rund 6,8 Millionen, die Fahrzeughalle rund eine Million Euro.

Die mit dem Neubau freiwerdenden Räume auf dem Stockheimer Gelände sind bereits verplant. In die bisherige Leitstelle wird das zehnköpfige FTZ-Personal einziehen, die bisher vom RdKD genutzten Büros werden zu weiteren Schulungsräumen umgebaut.

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