Düren - Neues Dialog-Center der Sparkasse: 150.000 Gespräche erwartet

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Neues Dialog-Center der Sparkasse: 150.000 Gespräche erwartet

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In speziell schallgeschützten Kabinen sitzen die Mitarbeiterinnen des Sparkassen-Dialog-Centers und beantworten Kundenfragen. Foto: Abels

Düren. Rund 130.000 Privatkunden hat die Sparkasse Düren. Fast 60 Prozent von ihnen nutzen bereits die Möglichkeit, einen Teil ihrer Bankgeschäfte online zu erledigen, über die Homepage und die App des Geldinstituts. Damit sind die Menschen im Kreis Düren besonders online-affin, betont Sparkassen-Vorstand Dr. Gregor Broschinski. Bundesweit liegt die Quote aller Sparkassenkunden bei 43 Prozent.

Immer mehr Kunden aber nutzen auch das erst am 11. November eingerichtete Dialog-Center, um Überweisungen zu tätigen, Karten sperren zu lassen oder neu zu beantragen, Daueraufträge einzurichten oder zu löschen, aber auch um Auskünfte zu einzelnen Finanzprodukten zu erhalten oder aber einen Termin mit dem Berater in der örtlichen Filiale zu vereinbaren.

Denn seit der Inbetriebnahme des Dialog-Centers kommen alle Anrufe aus allen Kommunen des Kreises erst einmal in Düren an. Achim Müller, Leiter des Dialog-Centers, ist stolz darauf, dass sein von ursprünglich sieben auf mittlerweile bereits 16 Mitarbeiterinnen angewachsenes und speziell geschultes Team ausgebildeter Bankkaufleute am Telefon bereits 80 Prozent aller Kundenwünsche erfüllen kann.

„Auf Wunsch verbinden wir den Kunden aber natürlich auch weiterhin mit seinem Berater vor Ort“, betont Müller. „Wir erwarten 2016 bereits über 150.000 Gespräche“, erklärt Gregor Broschinski, Tendenz steigend. Dass dadurch mittelfristig personelle Kapazitäten in den Filialen vor Ort abgebaut werden können, will das Vorstandsmitglied nicht verschweigen.

Er geht davon aus, dass die Zahl der Berater in den kommenden Jahren um etwa 50 abnehmen wird, schließt aber Kündigungen aus. „Wir werden allerdings Stellen, die aufgrund natürlicher Fluktuation frei werden, nicht wiederbesetzen“, kündigt Broschinski an. Das aber sei nicht der Hauptgrund für die Einrichtung des Dialog-Centers gewesen, in das die Sparkasse rund 600.000 Euro investiert hat. „Wir kommen damit nur dem Wunsch unserer Kunden nach, noch mehr Bankgeschäfte bequem von zu Hause aus erledigen zu können“, betont der Vorstand.

Wenn die Zahl der Anrufe weiter derart steigt – alleine im Juli rechnet Müller mit 14- bis 15.000 Gesprächen – werde der Vorstand 2017 über eine personelle Aufstockung nachdenken.

Das Dialog-Center ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar. Werktags von 7 bis 20 Uhr und samstags bis 15 Uhr beantworten Mitarbeiter der Sparkasse Düren die Fragen der Kunden, außerhalb dieser Kernzeit werden die Anrufer von Mitarbeitern der in Halle an der Saale sitzenden S-Direkt betreut.

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