Neuer Vorplatz fürs Muttergotteshäuschen

Von: dama
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Der Frauenchor und der Instrumentalkreis von St. Josef sorgten für himmlische Klänge. Foto: Martinak

Düren. Himmlische Klänge lagen in der Luft. Das Konzert des Instrumentalkreises und des Frauenchors St. Josef unter der Leitung von Reinhard Berg sorgte für zahlreiche entspannte Gemüter in den Stuhlreihen.

Viele Besucher hatten sich im Muttergotteshäuschen an der Zülpicher Straße versammelt, um mit dem Förderverein und der Gemeinde die Einweihung des neuen Vorplatzes zu feiern.

„Es ist richtig schön geworden”, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Lambert Hermanns, erfreut. Der zuvor schlichte Vorplatz erstrahlt jetzt in ganz neuem Glanz. Mit schönen Gehsteinen, die versetzt angebracht wurden und deren Zwischenräume mit dunklem Kies aufgefüllt worden sind, bildet sich ein völlig neues Bild des Wallfahrtsortes.

Ein rotes Schwebetor soll den Eingangsbereich ebenfalls verschönern. Außerdem sprudelt bald ein Kreuzbrunnen vor dem Muttergotteshäuschen.

Auf die Details geachtet

„Wir haben auch auf die Details geachtet, die diesen Platz hier einzigartig machen sollen. Außerdem war es uns wichtig, dass jeder Besucher die Messen ohne Probleme und Einschränkungen besuchen kann”, sagte Lambert Hermanns. Deshalb wurde eine Rampe für Rollstuhlfahrer gebaut.

Seit 2002 habe der Förderverein eifrig gespart. Vor drei Jahren fiel dann der Startschuss für die Außenarbeiten. „Insgesamt wurden 200000 Euros für die Außenanlage und den Weg investiert. Davon hat das Bistum etwa ein Drittel dazugetan”, erklärte der Vorsitzende des Fördervereins.

Das Muttergotteshäuschen gehört jetzt zur Großpfarre St. Lukas und sei eines der wichtigsten Denkmäler in Düren. Nun plant der wegen der Sanierung gegründete Förderverein noch einmal zwei Jahre und 100000 Euro ein, um auch im Gotteshaus Hand anlegen zu können. „Die Wände sind noch mit Ruß aus den 60er Jahren verschwärzt. Da muss dringend was gemacht werden”, findet Hermanns. Die Überlegung, den Innenraum zu vergrößern, sei verworfen worden. Zunächst stehe die Renovierung an.
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